Screenshot der Startseite von Printfetti mit Aufschrift: "Fallstudie: Warum Printfetti mit SEO so erfolgreich ist"

​​2019 gehörte Frauke Brendel zu den allerersten Teilnehmerinnen meines SEO-Kurses, der SEO-Schatzkarte. Damals hatte sie gerade frisch gegründet, keine Ahnung von Website und SEO und ordentlich Respekt davor.

Heute, sieben Jahre später, wird sie bei Google für über 3.000 Keywords gefunden, bekommt jeden Monat mehr als 28.000 Klicks auf ihre Website und verlässlich Buchungen.

Wie Frauke das geschafft hat und was Du von ihr lernen kannst, das zeige ich Dir in dieser Fallstudie.

Wenn Du wenig Zeit hast: Die wichtigsten Erkenntnisse der Fallstudie in Kürze

  • Versteife dich nicht zu sehr auf Technik und Keywords. Lege den Fokus lieber auf Inhalte.
  • Schreibe nicht nur über große, allgemeine Themen (zum Beispiel Tipps für eine entspannte Party), sondern auch über spezifische Nischenthemen (zum Beispiel Inspiration für den Dinogeburtstag).
  • Empathie ist wichtiger als Keywords.
  • Blog und Shop sind ein wahres Dream Team und lassen sich hervorragend miteinander verzahnen.
  • Schaffe Dir SEO-Routinen – damit SEO kein lästiges Zusatzprojekt ist, sondern Teil von dem, was Du sowieso machst.

Die Ausgangslage: Aller Anfang ist schwer

Frauke ist die Gründerin von Printfetti, einem Online-Shop für Partydeko für Kinder. Von Dinos über Meerjungfrauen bis Bauernhof: Für jedes nur denkbare Motto hat Frauke die passenden Ballons, Girlanden und Pappteller vorrätig. Gestresste Eltern können sogar komplett fertige Sets bestellen, mit allem drum und dran. Einfach auspacken, an der Party-Location verteilen und ab geht die wilde Sause.

Als Frauke in die SEO-Schatzkarte kam, hatte sie ihre Reise in die Selbstständigkeit gerade erst begonnen und alles war neu – auch die Frage, wie sie ihre Website optimieren sollte. In einer Kundenstimme schrieb sie mir später:

“Ich hatte mich vorab noch nie mit SEO beschäftigt und war wirklich absolute Anfängerin auf dem Gebiet.”

Sogar ein bisschen Angst vor dem Thema schwang bei ihr mit.

Heute: Der Online-Shop floriert

Seit Fraukes Start sind rund sieben Jahre vergangen – und seitdem hat sie eine regelrechte “Vom Tellerwäscher zum Millionär”-Geschichte hingelegt. Die Website rankt bei Google für 3.269 Keywords. Monatlich entstehen daraus im Schnitt 28.439 Klicks – nur über Suchmaschinen.

Ein Screenshot aus dem SEO-Tool Ubersuggest, das die Keywords und den Traffic für die untersuchte Seite zeigt.

Und die Menschen? Kaufen! – sagt Frauke:

„Mein Shop läuft von selber sehr, sehr gut. Es wird sehr viel Partydeko gekauft und meine SEO-Vorarbeit zahlt sich aus!”

2022 konnte sie sogar für eine Weile kürzer treten, weniger online sein und ihr Shop verkaufte einfach weiter.

Mittlerweile verstärkt eine festangestellte Mitarbeiterin Fraukes Team, weil sie allein mit dem Packen und Verschicken nicht mehr hinterherkommt.

Wie ist das möglich? – Das kannst Du von Frauke lernen

Fraukes Erfolgsgeheimnis ist, wie clever sie Shop und Blog miteinander verbindet. Schauen wir uns das einmal genauer an:

1. Aussagekräftige Produkte

Zunächst einmal optimiert Frauke natürlich ihre Produkt- und Kategorieseiten.

Jedes Produkt bekommt eine kurze Beschreibung und eine aussagekräftige Überschrift – das ist besonders wichtig.

Schau zum Beispiel einmal hier:

Einhornballon in Kopfform
Ballon in Form eines stehenden Einhorns.
Ein Ballon in Form eines fliegenden Einhorns.

In vielen Shops würde die Überschrift einfach “Folienballon” oder “Folienballon Einhorn” lauten. Frauke wählt einen genaueren, beschreibenden Produkttitel, damit Kund:innen (auch unabhängig vom Bild) schnell erkennen können, inwiefern sich verschiedene Produkte unterscheiden. Das erleichtert ihnen die Orientierung – und hilft auch Suchmaschinen bei der Einordnung, welches Produkt zu welcher Suchanfrage passt.

2. Mut zur Nische

Viele Shops und Blogs wählen gern breite Oberthemen – in der Annahme, dass danach viele Menschen suchen und sie so eine breite Menge von Kund:innen ansprechen können.

Auch Frauke deckt solche Themen bei sich ab, zum Beispiel hier mit 50 Tipps und Ideen für einen entspannten Kindergeburtstag. Dieser Beitrag gibt einen Überblick und umreißt Motto-Auswahl, Einladungen, Snacks, Spiele und mehr. Dafür geht er aber nirgendwo in die Tiefe. Es bleibt bei oberflächlicher Inspiration.

Solche Beiträge sind absolut okay und Teil eines ausgewogenen Marketing-Mixes. Der Clou kommt jetzt: Frauke bleibt nicht bei diesen offensichtlichen Themen. Zusätzlich erschafft sie eine Vielzahl von Kategorie-Seiten und Blogbeiträgen, die spezifisch auf eine Frage oder ein Motto ausgerichtet sind. Zum Beispiel:

Das funktioniert hervorragend, weil sich viele andere am Markt die Mühe nicht machen. Einige haben die Nischenthemen einfach gar nicht auf dem Schirm. Andere winken ab und sagen, dass sie sich nicht lohnen würden, weil die Keywords dazu zu wenig gesucht würden (“ballerina geburtstag deko” hat zum Beispiel ein monatliches Suchvolumen von 10).

Für Frauke hingegen waren diese vermeintlich kleinen Themen von Anfang an ein Türöffner. Weil es für sie weniger Konkurrenz gibt, konnte sie sich schneller gute Rankings aufbauen. Und am Ende des Tages sind 10 Suchanfragen vielleicht nicht viel – aber 100 mal 10 machen dann doch schon wieder was her. Das Kleinvieh hat im Laufe der Jahre extrem viel Mist gemacht und Frauke kann feiern.

3. Radikale Vernetzung

Oft laufen Nutzer:innen auf Websites früher oder später in eine Sackgasse: Es geht dann einfach nirgendwohin weiter. Frauke hingegen ist Meisterin des Vernetzens und tut immer wieder neue Wege für ihre Kund:innen auf. So können sie sich ewig lang auf der Website aufhalten und entdecken immer noch etwas Neues.

Schau Dir zum Beispiel mal Fraukes Produktseiten an: Am Ende gibt es immer noch Tipps für weitere Produkte, die dazu passen.

Verschiedene Produkte zum Thema "Regenbogen" aus dem Printfetti-Shop.

An dieser Stelle wird aber auch der Blog wichtig.

Viele Menschen wissen noch nicht genau, was sie brauchen, wenn sie googeln. Sie haben nicht unbedingt vor, etwas zu kaufen, sondern wollen sich erstmal informieren oder inspirieren lassen. Dieses Bedürfnis kann der Blog perfekt abdecken.

Frauke teilt zum Beispiel Bastelideen, Rezepte und Partytipps – und hat dann “zufällig” immer genau die richtigen Materialien parat. Wie in diesem Blogbeitrag, in dem sie Inspiration für einen Ponyhof-Geburtstag gibt und aus dem Text heraus laufend in ihren Shop verlinkt:

Ausschnitt aus einem Blogbeitrag zum Thema Ponyhof-Party.

So holt sie Menschen mit ihren Inhalten ab, ganz egal, wo die gedanklich gerade stehen und begleitet sie durch die gesamte Kundenreise.

4. Klare, alltagstaugliche Prozesse

Das ist vielleicht der wichtigste Punkt: Frauke hat verstanden, dass SEO kein Projekt ist, sondern ein Prozess. Im November habe ich ein kurzes Interview in Zoom mit ihr geführt (weil ich da schon wusste, dass ich gern eine Fallstudie machen würde) und diese Sätze von ihr fand ich besonders wichtig:

“SEO läuft ja einfach mit. Ich sage ja nicht: ‘Boah, jetzt muss ich noch SEO machen’, sondern das gehört ja einfach dazu.”

Zum Beispiel, wenn sie neue Produkte in ihren Shop stellt: Sie muss so oder so einen Produkttitel vergeben, Fotos hochladen und das Produkt beschreiben. Ob sie das jetzt nach SEO-Kriterien macht oder nicht, ist der gleiche Aufwand, bringt aber eben mit SEO deutlich mehr als ohne.

„Wenn ich die Logik einmal verstanden habe, macht mir SEO auch keine Angst.“

Für Frauke ist SEO kein großer, unübersichtlicher Berg, sondern etwas, das im Alltag so selbstverständlich dazugehört wie Zähneputzen. Und mit dieser Selbstverständlichkeit kommt automatisch auch Leichtigkeit.

Das geht so weit, dass Frauke mittlerweile kein Keyword-Tool mehr hat, sondern ihre Website nach Gefühl optimiert. Am Anfang, als sie ihre Wunschkund:innen noch nicht so gut kannte, waren Keywords ein schöner Weg, ihnen in die Köpfe zu schauen: Welche Fragen stellen sie? Was wünschen sie sich? Wie drücken sie sich aus?

Heute, mit all ihrer Erfahrung, weiß sie diese Dinge einfach und schreibt munter drauflos. Ihre Texte werden trotzdem gefunden – weil es bei SEO viel mehr um Einfühlungsvermögen geht als um starre Keyword- und Technikregeln.

Fazit: Du kannst Dir auch ohne Stress eine ordentliche Reichweite aufbauen

In Launch-Phasen höre ich immer wieder Sätze wie: “Ich weiß nicht, ob es sich lohnt, jetzt noch anzufangen. Gegen die großen Marken komme ich doch sowieso nicht an.” Ich finde, Fraukes Geschichte zeigt schön, dass das eine Sorge ist, die nur im Kopf existiert. Heute gehört Fraukes Shop in ihrem Gebiet zu den etabliertesten im deutschsprachigen Raum. Aber auch sie ist einmal bei Null gestartet – wie wir alle. Egal, welches Ziel Du Dir setzt: Du kommst ihm nur näher, wenn Du losgehst und einen Schritt nach dem anderen tust.

Wenn Du Dir für Deine nächsten SEO-Schritte Unterstützung und Begleitung wünschst, schau Dir gern meine SEO-Schatzkarte an. Du lernst darin alles, was Du für Deine Sichtbarkeit in Google, ChatGPT & Co. brauchst. Und das Beste: Sarah und ich sind persönlich an Deiner Seite, entwickeln mit Dir Deine ganz eigene SEO-Strategie (denn natürlich ist Fraukes Business anders als Deins und nicht alles lässt sich 1:1 übertragen), beantworten Fragen und geben Feedback. Wir freuen uns, von Dir zu hören! 🙂

Frauke Brendel
“Ich hatte mich vorab noch nie mit SEO beschäftigt und war wirklich absolute Anfängerin auf dem Gebiet. Innerhalb von sehr kurzer Zeit hat Jane es geschafft, mir die Grundlagen beizubringen und vor allem die Angst zu nehmen.

Heute läuft mein Shop von selber sehr, sehr gut. Es wird sehr viel Partydeko gekauft und meine SEO-Vorarbeit zahlt sich aus! Ich bin Jane von Herzen dankbar!”

Frauke Brendel, Gründerin von Printfetti

Frauke Brendel
Jane von Klee

Jane von Klee

ist SEO-Fachfrau, Werbetexterin und Content-Strategin. Sie unterstützt Selbstständige dabei, online sichtbar zu werden, mit ihren Botschaften und Angeboten mutig Raum einzunehmen und zu verkaufen, ohne dabei schmierig oder marktschreierisch zu sein. Janes Strategien sind speziell auf Selbstständige zugeschnitten: effizient und zeitsparend, mit Fokus auf Empathie und Menschlichkeit.

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