Schriftzug: Wie Du Dich als vielseitig interessierter Mensch gekonnt positionierst

Du interessierst dich für alles mögliche? Du weißt ganz viel? Du kannst ganz viel? Und du möchtest das auch alles anwenden und zeigen?

Falls du einer dieser Menschen bist, die einen riesigen bunten Strauss an Fähigkeiten, Erfahrungen und Talenten mit in ihre Selbständigkeit bringen und die sehr unglücklich sind, wenn sie daran denken, sich für irgendwas davon entscheiden zu müssen – WEIL ALLE SAGEN, DASS DU EINE SPITZE POSITIONIERUNG BRAUCHST – sei herzlich Willkommen und lass dir diesen Text wie Balsam über die geschundene Seele laufen.

Ich bin Eve, gehöre definitiv auch zu dieser Gruppe und habe dir ein paar meiner Gedanken, Erfahrungen und Brücken dazu hier niedergeschrieben. Danke liebe Jane, dass du mich hierhin eingeladen hast!

Oha, da habe ich direkt eine Gegenfrage, nein, zwei sogar:

 

  1. Wer ist „alle“?
  2. Was genau soll das sein, eine spitze Positionierung?

Du kannst mir jetzt nicht antworten, ich weiß. Aber weil du nicht die erste bist, mit der ich dieses Fragespiel spiele, kann ich mir deine Antworten in etwa denken.

Wer ist „alle“?

Alle sind wahrscheinlich die diversen Business, Online-Business, Marketing-in-all-seinen-Ausprägungen-Berater, Coaches und Mentoren mit ihren Posts und Podcasts und so.

Und wahrscheinlich auch ganz viele Kolleginnen und Kollegen von dir, mit denen du dich austauschst, die du in verschiedenen Programmen kennengelernt hast und die auf einer ähnlichen Business Reise sind wie du.

Also nicht alle „alle“, aber viele, die mit dir über dein Business sprechen, dich dazu beraten und dir bei deiner Entwicklung helfen wollen. Gut. Und nicht gut.

Zumindest ist das meine Schlussfolgerung, wenn ich meinen Kund:innen so zuhöre, die über ihre bisherigen Bemühungen zu diesem Thema die skurrilsten, aber auch beklemmendsten Geschichten erzählen, die du dir ausmalen kannst – hoch 10.

Eine kurze Geschichte erlaube mir bitte, weil sie mich wirklich nachhaltig beschäftigt: Eine Fotografin erzählte mir, sie war in einem Programm und hatte wirklich Stress damit, ihr Zielgruppe zu definieren. Der Rat des Coaches war: „Geh dazu mal meditieren – dann wird dir deine Soulkundin schon erscheinen.“

Sorry, aber das ist absurd, auch wenn ich sehr viel von Meditation halte. Und aus meiner Sicht ist das einfach ein Ausdruck absoluter Ahnungs- oder Hilflosigkeit seitens der betreffenden Person…

Viele dieser „alle“, die diese „spitze Positionierung“ als DAS MUST HAVE FÜR DEIN BUSINESS propagieren, haben gar keine genaue Vorstellung davon, was eine spitze Positionierung ist.

Beziehungsweise was genau eine Positionierung braucht, damit sie gut ist, damit sie funktioniert – denn das ist es doch wohl, worauf es eigentlich für dich ankommt, oder?

Was genau soll das sein, eine spitze Positionierung?

Ganz sachlich ist Positionierung, dass du für dein Unternehmen festlegst, auf welchem Markt du unterwegs sein willst. Dein Markt setzt sich zusammen aus deinen Angeboten (was genau ist dein Produkt oder deine Leistung) und deiner Zielgruppe (wer braucht/wünscht sich/kauft das).

In der Regel wird es auf diesem Markt schon andere Anbieter:innen geben. Positionierung heißt nun also auch zu schauen, wo du dich im Vergleich zu denen, die schon da sind, einsortierst.

Ziel ist es, dich möglichst von deinen Wettbewerbern zu unterscheiden, damit deine potenziellen Kund:innen einen Grund haben zu dir zu kommen und nicht zu den anderen zu gehen.

Für diese Unterscheidung hast du ganz viele Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • deine Preise (billiger als, teurer als)
  • deine Produkte/ Leistungen (langlebiger als, individueller als)
  • deine Zielgruppe (du spezialisierst dich als Dienstleister zum Beispiel auf eine bestimmte Branche)
  • deine Kommunikation (du hast ein einzigartiges Branding, so wie das unverkennbare Telekom-Magenta, aber Vorsicht, die haben sehr viel Geld ausgegeben, damit das so bekannt werden konnte 🙂
  • deine Person (Persönlichkeit als Unterscheidungsmerkmal ist ja gerade unter dem Begriff Personal Branding sehr beliebt, hat aber nicht nur Vorteile)

Und noch viele mehr, der Punkt wird, denke ich, klar.

Nun kommen wir zu diesem Wort „spitz“. Ich finde das ungünstig gewählt, weil ich mit spitz etwas Schmerzhaftes verbinde – ein Stachel in meinem Hinterteil – aua. Deshalb möchte ich diesen Teil auch gern so kurz wie möglich halten.

Zuerst schauen wir uns kurz an, was Insta rauf, YouTube runter als spitz interpretiert wird:

Du gehst mit EINEM Thema für EINE ganz klar definierte Zielgruppe raus.

Dieses EINE Thema muss möglichst so kompakt sein, dass du darin als Spezialistin/ Expertin glänzen kannst.

Und diese EINE Zielgruppe wird repräsentiert durch EINE ganz klar beschriebene Person (aka Persona), von der du ALLES weißt.

Pass aber unbedingt auf, dass du nicht ZU SPITZ wirst, sonst ist deine NISCHE zu klein und du findest nicht genug Kund:innen.

Ja, es kann Sinn machen, sich so spitz aufzustellen und auch ich habe die Expertenpositionierung in meinen Posts und Blogartikeln schon propagiert. Kann gut sein, ist aber sicher nicht die Lösung für jede:n.

Viel wichtiger, als spitz zu sein, ist es aus meiner Sicht nämlich das hier: verständlich und klar zu kommunizieren.

Und wie kommuniziere ich klar und verständlich?

Natürlich brauchst du eine gute Vorstellung davon, wen du gerade erreichen möchtest, wenn du bei Insta postest. Aber wer sagt, dass das bei LinkedIn nicht jemand ganz anderes sein kann?

Natürlich fällt es dir leichter deinen Newsletter zu schreiben, wenn die Personen, an die du dich richtest, ähnliche Themen und Herausforderungen haben. Aber wer sagt, dass diese Personen nicht in unterschiedlichen Branchen unterwegs sein können?

Natürlich findest du effektivere Keywords, wenn du mit Jane an deinem SEO arbeitest und ihr sagen kannst, wie deine Kund:innen ihre Wünsche und Ziele dir gegenüber formulieren. Aber wer sagt, dass du diese Wünsche und Ziele mit ihnen auf die immer gleiche Weise erreichen musst, mit den immer gleichen Werkzeugen und Methoden?

Klartext

Verständliche Botschaften sind aus meiner Sicht wichtiger als EIN Thema und EINE Zielperson und die dürfen für meinen Geschmack durchaus spitz formuliert sein – auch im Sinne von aua:-).

Was braucht es dafür? Für gute Botschaften ist es wirklich hilfreich, dich in diejenigen hineinzuversetzen, die du damit erreichen willst.

Und DA liegt nach meiner Erfahrung die größere Herausforderung für die meisten meiner Kund:innen!

Es ist nämlich nicht so leicht zu unterscheiden, was DEINE INTERNE SICHT auf dein Tun und dessen Wirkung ist und WAS VON AUSSEN BETRACHTET relevant ist.

Die große Sollbruchstelle zwischen dir und deinen potenziellen Kund:innen ist die Kommunikation zwischen euch. Dazu musst du in ihre Gedanken schlüpfen, ihre Fragen kennen.

Ich kann dir sagen, die wollen zuerst mal viel weniger Wissen, als du denkst. Schließlich können sie gar nicht auf einmal verstehen, was du dir in Jahren angeeignet hast! Und das müssen sie auch nicht, denn dafür wollen sie ja mit dir arbeiten.

Schaffst du es, dich in die Personen hinein zu versetzen, die du erreichen willst, kannst du in Windeseile für jede denkbare Zielgruppe aus deinen Fähigkeiten und Erfahrungen das passende Angebot bauen.

Wie finde ich also meine Positionierung?

Darauf habe ich folgende, für meine Verhältnisse ungewöhnlich kurze Antwort:

  1. Hör in dich rein, was dir für dein Unternehmen wichtig ist, was du besonders gut kannst, worauf du ganz viel Bock hast und wo du für jemanden einen Mehrwert liefern willst – wenn du dafür jetzt noch keine Bezeichnung hast, lies unbedingt diesen Artikel bis zum Ende.
  2. Und dann schau dir an, wie die Menschen sind, für die du deine Genialität, deine Begeisterung und deine Zeit zum Einsatz bringen willst.

Es gibt zahlreiche Reflexionsfragen, die dir dabei helfen und ich habe einen ausgeklügelten Prozess entwickelt, der dich zu einem ersten Ergebnis führt, mit dem du loslaufen/ weitergehen kannst.

Aber sei dir von Anfang an klar darüber: du machst das nicht einmal und dann ist gut.

Egal wie toll und spitz deine Positionierung ist: Du wirst dich entwickeln, dein Unternehmen wird sich entwickeln, deine Kund:innen auch – und deine Positionierung mit euch. Und weißt du was? Das ist gut so!

Und was ist, wenn ich vielseitig interessiert bin und mich nicht auf ein Thema festlegen möchte?

Du bist vielseitig interessiert? Hurra!! Ich gratuliere dir!!

Das ist so wunderbar – auf dieser Welt gibt es so viel für dich zu entdecken und Menschen wie du – und ich 🙂 – bringen neben diesen vielen Interessen ein ganz großes Talent mit, das immer wichtiger wird: wir sehen das große Ganze, erkennen Zusammenhänge, die oft übersehen werden aber wichtig sind und sprühen nur so vor Ideen.

Das Dilemma mit dem Thema ist eins, das ich selbst hatte.

Marketing war als Thema viel zu groß, da versteht jeder etwas anderes drunter und ich bekam Anfragen für alles Mögliche, das ich gar nicht machen wollte. Daran habe ich gemerkt: ich darf was justieren.

Dann habe ich versucht, um verständlicher zu werden, mich als Texterin zu positionieren. Texte sind wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit, aber als Ergebnis eines umfangreichen Sortierungsprozesses, der eigentlich noch viel wichtiger ist als der reine Text.

Also musste ich mich auch hier immer wieder erklären – und konnte nicht die Preise generieren, die ich dachte wert zu sein. Strategische Beratung und Coaching ist viel fundamentaler für ein Unternehmen als die Dienstleistung eines Copywriters – und das spiegelt sich natürlich auch im Preis wieder.

Ich gebe zu, dass mir einfach die richtigen Worte gefehlt haben um das auszudrücken, was ich leiste. Und das ist angesichts der immer komplexer werdenden Dienstleistungen, Expertisen und Erfahrungen, die gerade wir vielseitigen mitbringen, auch gar nicht so leicht.

Ein:e Chirurg:in ist ein:e Chirurg:in. Da habe ich eine sehr genaue Vorstellung, was die macht – ob sie es nun am Hirn, am Herz oder am Fuß tut. Aber für das was wir Generalist:innen tun gibt es diese glasklare Berufsbezeichnung nicht. Wir müssen viel mehr erklären und beschreiben.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, denn wir bekommen nicht den Raum und die Aufmerksamkeit, die wir dafür in der Regel brauchen. Deshalb fällt es uns oft schwer, in den wenigen Zeichen bei Social Media oder mit einem prägnanten Pitchsatz bei Netzwerktreffen auf den Punkt zu bringen, was wir tun.

Frage am Rande: Ist hier eigentlich jemand beim Kurznachrichten-Dienst Twitter?

Worauf lege ich den Fokus in der Kommuniktation?

Aber auch das ist alles nicht schlimm, wenn wir uns auf etwas fokussieren, das da Kundennutzen heißt. Kund:innen verbinden mit dem Begriff Chirurg:in nämlich nicht nur die Tätigkeit, sondern auch das „die schneidet das raus und dann bin ich wieder gesund“.

Wenn wir es also schaffen, das bestmögliche Ergebnis unserer Arbeit in den Vordergrund zu stellen, schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

Die potenzielle Kund:in sieht auf den ersten Blick, was ihr das bringt, sich weiter mit mir und meinem Angebot zu beschäftigen.

Und wir müssen aus unsere Repertoire nichts ausklammern, rausschmeißen und uns tränenreich von etwas verabschieden, das wir sehr gern tun, weil alles das dazu beiträgt, dieses Ergebnis mit und für die Kund:in zu erschaffen.

Wie klingt das für dich?

Es gibt einen Wermutstropfen – ich kann es nicht verhehlen. Für diesen ersten Moment der Aufmerksamkeit musst du es doch schaffen, nicht alles zu sagen, was du weißt und was du sagen möchtest.

Du musst lernen, zu teasen, wie man in den Medien sagt. Deine potenziellen Kund:innen anzufüttern, neugierig zu machen. Aber das kannst du lernen – und es bringt dir die Freiheit, auf nichts von dem verzichten zu müssen, was du liebst.

Das wünsche ich dir

Normalerweise steht hier für die eiligen Leser:innen noch mal eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse des Artikels. Heute mal nicht.

Ich möchte diesen wichtigen Platz lieber nutzen, um dir noch etwas zuzurufen:

  • Hab den Mut, zu deinen vielen Fähigkeiten zu stehen.
  • Hab den Schneid, dich nicht kleiner zu machen, als du bist.
  • Hab den Nerv, nicht immer alles zu sagen, was du weißt.
  • Und mach dein Herz ganz weit auf für die Menschen, die du mit deinem Wissen und deinen Fähigkeiten wirklich gern begleiten und unterstützen willst.

Unsere Selbständigkeit, unser eigenes Unternehmen ist ein Abenteuer, eine Reise in immer neue unbekannte Gefilde. Egal, wie weit wir schon gekommen sind, es gibt immer noch mehr zu entdecken. Lass uns das auskosten und daran wachsen! Ich möchte mich auch immer wieder daran erinnern.

Alles Liebe, eve

PS: Du findest auf meiner Website ein paar Artikel, in denen ich darüber schreibe, dass du dich doch entscheiden musst. Auch ich entwickle mich zum Glück weiter – schau bitte genau, von wann der jeweilige Post ist und gestehe mir zu, dass ich neue Erkenntnisse sammeln durfte. Danke!

Eve Hoyer

Eve Hoyer

zeigt dir, wie du dein Unternehmen, deine Angebote und dein Marketing so klar aufstellst, dass die richtigen Kund:innen zu dir finden und Verkaufen wirklich Freude macht. Eves Website findest Du hier.

11 Kommentare

  1. Katharina

    Danke für diesen tollen Gastbeitrag. Er hat gerade einen Nerv bei mir getroffen. Ich bin seit Mai frisch mit meinem Thema am Start und irgendwie fühlt es sich noch nicht so rund an. Vielleicht ist die Zielgruppe zu eng, Vielleicht kommt noch gar nicht durch, dass ich einfach Bock darauf habe, Menschen zu coachen. Ich werde das im Blick behalten und es tut gut, Veränderungen dadurch anzuschieben. Auch wenn es dann nicht mehr spitz ist. Ich lasse das alles mal gären…

    Antworten
    • Jane von Klee

      Danke für Deinen Kommentar, Katharina! Ich freue mich, dass der Artikel für Dich gerade zur richtigen Zeit kam. 🙂 Und ich halte „Gären lassen“ auch für einen guten Plan. Manche Dinge brauchen einfach ein bisschen Zeit und müssen erstmal reifen – und das dürfen sie auch.

      Antworten
    • Eve Hoyer

      Liebe Katharina, ich danke dir für dein tolles Feedback zu meinen Zeilen. Es ist für mich so schön zu sehen, dass meine Gedanken dich zur richtigen Zeit erreichen. Einfach Bock – das ist die allerbeste Voraussetzung und ein richtiger Schatz für dein Angebot! Genau an dem Gedanken und Gefühl bleib unbedingt dran. Ich garantiere dir, das lohnt sich! Bis denne, eve

      Antworten
  2. Monika

    … bin heute morgen so richtig muddrig in den Tag gestartet. Habe diesen tollen Beitrag gelesen und es wurde hell und weit. Was für wertvolle und heilsame Worte, die mir enorm Mut bringen, dass ich so richtig bin wie ich bin. Herzlichen Dank … Ich werde heute meinen Tag so gestalten, dass ich an meinem Bild weitermale und mit dem Gedanken „was möchte ich wirklich sagen“ in mich gehe. Ich brauchte keinen Impuls mehr von Aussen, sondern mein Inneres möchte sich mal ausdrücken …

    Antworten
    • Eve Hoyer

      Monika, deine Worte machen meinen Tag, vielen vielen Dank! Impulse von außen können so wertvoll sein – aber die Balance ist wichtig – und dein Inneres hat sicher ganz ganz viel zu sagen. Lass es raus und vor allem: hab Spaß dabei! Das wünsche ich dir von Herzen, eve

      Antworten
  3. Stefanie

    Liebe Jane, liebe Eve,

    sehr schöner Artikel, vielen Dank!
    Ich bin gerade am Anfang eines Unwandlungsprozesses meiner Webseite – und damit meines Angebots – und da hat der Artikel auch einen Nerv getroffen.
    Ich werde den Tipp mit dem Nutzen und den Teasern auf jeden Fall mitnehmen und in meinem Umwandlungsprozeß verwenden. Danke dafür!

    Liebe Grüße
    Stefanie

    Antworten
    • Eve Hoyer

      Hey Stefanie, vielen vielen Dank für deine Worte! Ich verrate dir was: meine Website ist ein einziger Umwandlungsprozess😂 Ich bin immer dran, meine Botschaften und den Nutzen meiner Arbeit für meine Kund:innen noch klarer, noch präziser zu machen und wachse und verändere mich natürlich auch. Und mit mir meine Angebote:-) Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem Vorhaben! alles Liebe, eve

      Antworten
    • Eve Hoyer

      Danke dir, liebe Lucia! Ich würde dich gern fragen, was genau dir wertvoll ist, aber ic h weiß gar nicht, ob du mir hier antworten kannst😂 Schreib mir gern eine Mail, wenn du Lust hast. Ich forsche für mein Leben gern! alles Liebe, eve

      Antworten
  4. Gabriele Ermold

    Yes. Yess. Yesss! Mein Herz fließt über – ein Beitrag wie Sahneeis mit Karamell-Sauce…

    Am meisten nerven die selbsternannten Marketing-Gurus, welche täglich eine neue Sau zum Thema Positionierung durchs Internet-Dorf treiben. Spitz wie Meyers Lumpi muss sie sein, stell deinen Expertenstatus in den Vordergrund und dann skalieren Baby – yeah – so klappt’s dann auch mit dem Big Business.

    Und dann wird DAS Tool und DIE Methode, mit der du sie alle erwischst und glücklich machst feilgeboten. Denn deine Nische ist laserscharf umrissen und du fokussiert dich ausschließlich auf ein Problem deines Kunden:in.

    Was für ein armseliger Quatsch. Natürlich ist es wichtig, seinen Markt und seine Zielgruppe zu kennen und genau so wichtig ist eine klare Kommunikation, die den Nerv meiner Zielgruppe trifft.

    Vielfalt und Tiefe entstehen jedoch erst doch die Variationen an Emotionen und tiefem Denken. Und DAS Problem meines Kunden:in ist wohlmöglich die Summe verschiedener, welche unterhalb der Wasseroberfläche dümpeln.

    Meiner Erfahrung nach, sind viele Solo-Selbstständige Generalisten – sie verfügen über viele verschiedene Fähigkeiten und ihre Interessen und Neigungen sind breitgefächert. Sie sind es gewohnt nachzufragen und sich neue Fertigkeiten selbst anzueignen. Sie quellen über vor Wissen und entwickeln hin und wieder die Macke, ihre Mitmenschen und Kunden zu überfüttern.

    Eine meiner größten Herausforderungen ist es, meinen Kunden:in nicht zu überfrachten – mit Fragen und mit Antworten. Es ist in der Tat so, dass die meisten Kunden weniger wissen wollen, als man selbst gern an Wissen weitergeben möchte.

    Wichtig ist, sich selbst einen Raum zu geben und dessen Wände mit all den Fähigkeiten und Interessen zu tapezieren, die einen ausmachen.

    Außerhalb diesen Raumes und in Kunden:innen-Nähe konzentriert man sich dann auf die Skills, mit denen man die besten Umsätze generiert – dann kann die eigene Seele leichter atmen…

    Antworten
    • Eve Hoyer

      OMG, ich liebe Sahneeis und Karamellsoße, dafür fahr ich sogar bei McDonald’s ran – ich gestehe🫢. Liebe Gabriele, hab ganz vielen Dank für deine großartigen Gedanken. Yes. Yess. Yesss! zurück! Das Bild mit dem Raum für mich gefällt mir sehr und in der Tat ist Überfrachten – oder besser, es nicht zu tun – ein großes Thema bei uns Vielseitigen. Wir sind halt auch so furchtbar großzügig und wollen alle Welt an unseren Erkenntnissen teilhaben lassen. Wenn ich darüber nachdenke, ein Buch zu schreiben, bin ich schnell bei einer Enzyklopädie😂 hab einen schönen Tag, eve

      Antworten

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