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Trägst Du den Glaubenssatz „Ich kann nicht schreiben“ auch mit Dir herum? Ist er ein großes Hindernis für Dich? Wünschst Du Dir den Mut, endlich den Stift oder die Tastatur zur Hand zu nehmen und einfach drauflos zu schreiben? Und den Mut, Deine Texte dann auch zu veröffentlichen? Ich zeige Dir in diesem Artikel 3 Methoden, wie Du diesen Glaubenssatz auflösen kannst.

Aber zunächst möchte ich Dir meine eigene Geschichte dazu erzählen:

Ja genau, geglaubt!

Zum einen wollte ich immer alles perfekt machen, also auch perfekte Artikel schreiben. Zum anderen steckte auch eine gehörige Portion Angst mit drin. Was, wenn der Artikel den Menschen da draußen nicht gefällt? Wenn sie mich vielleicht sogar kritisieren dafür?
Wie habe ich mich nun an das Schreiben herangetastet?

  1. Ich habe mit dem Schreiben von kurzen Texten begonnen, z. B. Posts auf Social Media und eine Adventskalender-Schreib-Challenge. Und meine Texte für meine Website und für die ersten Blogartikel habe ich in einzelne Abschnitte heruntergebrochen und mich gedanklich dann immer auch nur mit diesem einen Abschnitt beschäftigt.
  2. Ich habe mir Unterstützung und Feedback geholt von Experten und von Menschen, die ich schätze und deren Meinung ich vertraue.
  3. Ich habe mir klargemacht, dass ich die Texte auf meiner Website jederzeit anpassen kann. Und dass ich keine wissenschaftliche Arbeit verfassen muss. Das hat mich davon befreit, dass der erste Wurf schon perfekt sein muss.
  4. Ganz wichtig war für mich ein Hinweis, den ich mal gelesen hatte: Ich solle mich von der Vorstellung verabschieden, einen Deutsch-Aufsatz wie in der Schule zu schreiben. Was meine Deutschlehrerin damals gesagt hatte, zählt jetzt nicht mehr. Das hat viel Druck herausgenommen. Ich habe mir dann erlaubt, so zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist – übrigens auch eine Empfehlung von Jane von Klee.
  5. Hilfreich war für mich auch oft die Frage: „Wie würde ich das meiner Freundin erzählen?“ Und dann einfach drauflos schreiben.

Das sind ein paar strategische Tipps, mit denen ich selbst meinen Glaubenssatz „Ich kann nicht schreiben“ schrittweise aufgelöst habe. Das hat ganz viel mit Realitätsabgleich zu tun, also damit, zu überprüfen, ob das, was ich glaube, auch tatsächlich wahr ist.

Grundlagenwissen zu Glaubenssätzen

Lass uns gern noch tiefer einsteigen, wie Du Glaubenssätze erkennen und auflösen kannst.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Annahmen oder Einschätzungen von uns selbst, unserem Verhalten, Ereignissen, die uns passieren, aber auch von anderen Menschen, der Gesellschaft usw. Meistens denken wir zuerst an negative Glaubenssätze, weil diese uns belasten und ein Hindernis für uns sind.

Aber genauso gibt es positive Glaubenssätze, Überzeugungen zu unseren Fähigkeiten, unserem Wissen, unserem Charakter.

Negative Glaubenssätze entstehen oft in der Kindheit und Jugend, nicht unbedingt dadurch, dass uns wortwörtlich gesagt wird, wir wären nicht gut genug oder wir dürften keine Fehler machen. Oft werden uns subtile Botschaften vermittelt, die uns das Gefühl geben, zum Beispiel nichts zu können oder unwichtig zu sein.

Beispiele für negative Glaubenssätze sind:

  • „Ich kann das nicht.“
  • „Immer passiert mir so etwas.“
  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Ich muss mich immer beeilen.“ / „Ich darf nicht trödeln.“
  • „Ich bin nicht wichtig.“
  • „Ich muss alles alleine machen.“

Was haben diese negativen Glaubenssätze gemeinsam?

  • Sie lenken die Aufmerksamkeit auf etwas, das nicht da ist oder nicht da sein darf.
  • Sie sind generalisiert, d. h. sie erwecken den Eindruck, dass sie immer gelten, ohne Ausnahme.

Beispiele für positive Glaubenssätze

Die positiven Glaubenssätze wurden Dir entweder, genau wie die negativen, durch Botschaften in Deiner Kindheit und Jugend vermittelt. In diesem Fall können das Lob, Anerkennung oder Ansporn gewesen sein. Oder Du hast sie Dir selbst erarbeitet durch Anstrengung, Lernen, Ehrgeiz, Selbstvertrauen, Selbstlob oder wohlwollende Wahrnehmung. Beispiele für positive Glaubenssätze sind:
  • „Ich bin eine Sportskanone.“
  • „Ich bin gut in Mathe / Deutsch / Fremdsprachen…“
  • „Ich kann das lernen.“
  • „Ich schaffe das.“
  • „Ich werde mein Ziel erreichen.“

Warum haben alle Glaubenssätze so viel Macht?

  • Weil sie größtenteils schon in der Kindheit oder Jugend entstehen und uns deshalb schon entsprechend lange begleiten.
  • Weil wir uns genau darauf fokussieren und konzentrieren, finden wir immer wieder „Beweise“ dafür.
  • Weil wir glauben, dass wir sie nicht ändern können.

Glaubenssatz auflösen: 3 wirksame Methoden

Es gibt viele Möglichkeiten, um negative Glaubenssätze aufzulösen. Wenn Dir die Glaubenssätze bewusst sind, kannst Du direkt damit arbeiten. Drei Methoden, die gut funktionieren, sind:
  • Der Realitätscheck
  • Der Perspektivwechsel
  • Die kognitive Umformulierung

Der Realitätscheck

Wenn Du einen negativen Glaubenssatz bei Dir bemerkst, der immer wieder auftaucht und Dir im Weg steht, dann nimm Dir die Zeit, diese Annahme genau zu betrachten und zu analysieren mit folgenden Fragen:

  • Wer sagt das?
  • Stimmt das immer oder gibt es Ausnahmen?
  • Welches Gegenbeispiel kann ich finden?
Oft ist es auch hilfreich, Dir Notizen zu machen, auf die Du immer wieder zurückgreifen kannst.

Der Perspektivwechsel

Bei negativen Glaubenssätzen, die sich hartnäckig halten, kann auch der sogenannte Perspektivwechsel helfen. Das bedeutet, Du wechselst Deine Blickrichtung und betrachtest diese Annahme aus Sicht einer guten Freundin oder eines guten Freundes. Versetze Dich in Freundin/Freund hinein und überlege, was sie/er zu Dir sagen würde, welche Einschätzung sie/er zu dem Thema hat.

Du kannst natürlich auch Deine Freundin oder Deinen Freund direkt fragen:

Ich glaube, dass ich … Was denkst Du darüber?

Am hilfreichsten sind übrigens offene Fragen, also Fragen, die nicht mit ja oder nein beantwortet werden können.

Die kognitive Umformulierung

Was bedeutet das nun wieder? Kognitiv heißt, wir arbeiten auf gedanklicher Ebene. Und Umformulierung bedeutet, dass wir den Glaubenssatz in seine Worte zerlegen, Worte austauschen und den Satz in mehreren Schritten verändern. Zwei Beispiele:

Ich muss mich immer beeilen. → Ich muss mich beeilen. → Ich kann mich beeilen.
=> Ich kann mich beeilen, wenn es wichtig für mich ist.

Ich darf nicht trödeln.  → Ich darf trödeln. → Manchmal darf ich trödeln.
=> Manchmal darf ich trödeln, wenn ich keinen Termin habe.

Worte wie „immer“, „nie“ oder „nicht“, die eine Allgemeingültigkeit aussagen, dürfen weggelassen oder abgeschwächt werden. Das Wörtchen „muss“ darfst Du ersetzen durch „kann“ oder „darf“. Und als letzten Schritt, kannst Du den Satz ergänzen mit einem „wenn“ und einer Situation, in der der veränderte Glaubenssatz richtig ist.

Bitte beachte aber, dass es nicht nur darum geht, den Satz umzuwandeln, sondern auch darum, diesen geänderten Satz zu verinnerlichen. Dazu kannst Du Dir diesen neuen Satz

  • aufschreiben und dort positionieren, wo Du ihn mehrmals am Tag siehst.
  • im Rhythmus Deiner Schritte vorsprechen, wenn Du zu Fuß unterwegs bist.
  • immer ins Gedächtnis rufen, wenn der „alte“ Glaubenssatz wieder auftaucht.

Was tun bei unbewussten Glaubenssätzen?

Du darfst Dir erlauben, Dir Unterstützung zu holen, wenn Du den Verdacht hast, dass da unbewusste negative Glaubenssätze im Untergrund rumoren. Du musst nicht alles alleine schaffen – was übrigens auch ein Glaubenssatz ist.

Als Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich Methoden an der Hand, um mit Dir auf die Suche nach Deinen hinderlichen Glaubenssätzen zu gehen.

Wie oben schon beschrieben, wirken Glaubenssätze oft auf der emotionalen Ebene und sind dem Verstand noch nicht zugänglich. Das bedeutet, wir spüren etwas, können es aber nicht in Worte fassen und aussprechen. Wir können einen negativen Glaubenssatz noch nicht erkennen.

Anzeichen für verborgene negative Glaubenssätze können sein:

  • Unerklärliches Verhalten, z. B. „Explodieren“ bei kleinsten Anlässen
  • Unerklärliche Angst
  • Sozialer Rückzug, d. h. wenig oder kein Kontakt zu Freunden oder der Familie
  • „Tollpatschigkeit“ oder Unsicherheit
  • Probleme im Kontakt mit bestimmten Menschen(typen)

All diese Anzeichen müssen nicht unbedingt mit verborgenen Glaubenssätzen zu tun haben. Deshalb ist es sinnvoll, einen Fachmann oder eine Fachfrau zu Rate zu ziehen.

In einer Coaching- oder Therapie-Sitzung kann ich kann Dich anleiten, Dich gefühlsmäßig und gedanklich in eine Situation zu versetzen, in der Du diese Anzeichen bemerkt hast. Dann machen wir uns auf die Suche nach Bildern oder Worten, die auftauchen. Daraus lässt sich oft zunächst ein Gefühl herauskristallisieren und dann dazu eine Beschreibung finden, die sich für Dich stimmig anfühlt.

Wenn ein Glaubenssatz erst einmal formuliert ist, können wir beispielsweise mit den oben beschriebenen Methoden weiterarbeiten, um ihn Schritt für Schritt aufzulösen. Wir können auch auf der emotionalen Ebene schauen, was der Glaubenssatz mit Dir macht, und ob wir hier einen stimmigen Lösungsansatz für Dich finden.

Vielleicht benötigst Du auch Erlaubersätze, um Deinen Glaubenssatz aufzulösen, wie zum Beispiel:

  • Ich darf Hilfe annehmen.
  • Nobody is perfect.
  • Ich darf Neues lernen.
Bitte erwarte nicht, dass Dein Glaubenssatz mit einem Fingerschnips weg ist. Hab Geduld mit Dir und arbeite beständig an Deinen Glaubenssätzen!

Fazit: Wann wirst Du sagen: „Ich freue mich darauf, zu schreiben“?

Aus welchem Grund möchtest Du Texte schreiben? Für Deine Website? Newsletter? Workshop-Unterlagen?

Wenn Du bisher glaubst, Du kannst nicht schreiben, dann schaue, welche der Methoden, die ich oben beschrieben habe, Dich am meisten anspricht und probiere sie einfach aus!

Wenn Du Unterstützung brauchst, weil Deine negativen Glaubenssätze, welche auch immer, zu viel Macht haben oder sich noch nicht zeigen wollen, dann wende Dich gerne an mich!

Michaela Mildenberger

Michaela Mildenberger

ist Coach für Introvertierte und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie hilft introvertierten Menschen, ihre Introvertiertheit als Stärke zu erkennen und damit selbstsicher und selbstbewusst durchs Leben zu gehen. Menschen mit psychischen Erkrankungen bietet sie individuell zugeschnittene Therapien an, um ihnen einen Weg zurück zu mehr Lebensfreude und Aktivität zu zeigen. Hier kommst Du zu Michaelas Website.

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