Ein Bündel Euro-Scheine zur Frage: Wie hoch sind die Kosten für SEO?

Seit Herbst 2021 habe ich zwei Frameworks in meinem Business: Human SEO als die übergreifende Methode, mit der ich SEO betrachte, anwende und lehre. Und den SEO-Baum. Darin gebe ich einen Überblick, was denn eigentlich alles zu dem großen Bereich SEO gehört, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche Du am Anfang getrost unter den Teppich kehren kannst und in welcher Reihenfolge die einzelnen To-dos sinnvoll sind.

Seitdem haben diese beiden Ansätze richtig was losgetreten – viel mehr, als ich damals gedacht hätte. Meine Frameworks:

  • machen neue Menschen auf meine Angebote und meine Art zu arbeiten aufmerksam,
  • bringen mir stetig neue Newsletter-Abonnent:innen,
  • helfen mir in Webinaren, Challenges und 1:1-Kennenlerngesprächen, meine Angebote anschaulich zu erklären und zu verkaufen,
  • geben mir jede Menge Content-Ideen,
  • bringen mir Einladungen als Expertin in Podcasts und zu Kongressen,
  • sind Teil meines SEO-Kurses und unterstützen meine Kund:innen, SEO Schritt für Schritt, zeitsparend und mit System zu lernen.

Aber wie genau funktioniert das? Wie sieht so ein Framework aus, wie wirkt es, für wen ist es geeignet und wie kannst Du ein eigenes Framework entwickeln?

Diese Fragen kläre ich mit Bianca Prommer im Interview. Sie ist Unternehmensberaterin und hat sich auf Frameworks spezialisiert.

Ein Framework ist auf Deutsch übersetzt ein Rahmenwerk. Es geht hier darum, eine einzigartige Methode, einen einzigartigen Ansatz zu haben, um Kunden vom Problem zur Lösung zu führen.
Es gibt insgesamt vier verschiedene Framework-Arten, aber alle vier haben den Sinn und Zweck, Menschen dabei zu helfen, ihr Ziel zu erreichen. Das heißt: Kunden dabei zu unterstützen, wirklich ein Problem zu lösen, um damit dann ein Ziel zu erreichen. Und Frameworks visualisieren das Ganze und machen das vor allem greifbar für Kunden und Kundinnen.

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Hast Du ein Beispiel, wo uns Frameworks im Alltag begegnen?

Ein Framework, das wir sehr gut kennen, ist die Maslowsche Bedürfnispyramide. Wenn ich dies sage – “Maslowsche Bedürfnispyramide” –, haben die meisten von uns ein Bild im Kopf, wie die Pyramide aussieht. Entweder die Grundpyramide, die wir kennen oder mittlerweile gibt es ja schon die um WLAN ergänzte und erweiterte Bedürfnispyramide. Also das ist ein Beispiel eines Frameworks, das die meisten von uns kennen.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide als Beispiel für ein Framework.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Was bringt es denn mir als Selbständiger, ein eigenes Framework zu entwickeln? Was habe ich davon?

Frameworks helfen uns als Selbständigen, als Expertinnen und Experten vor allem dabei, aus der Masse hervorzustechen.

Was meine ich damit?

Wenn ich mich jetzt über ein Thema positioniere, über eine bestimmte Expertise – zum Beispiel bei mir Innovation –, dann gibt es viele andere, die dieselbe Positionierung haben, die dasselbe Thema anbieten, die dasselbe versprechen. Also wenn ich zum Beispiel “Innovationsberater” bei Google eingebe, dann kommen hunderttausende Ergebnisse. Das heißt, da wird es sehr schwer, hervorzustechen.

Aber mit meiner eigenen Methode, die einzigartig ist, habe ich hier wirklich einen sogenannten USP, also ein Alleinstellungsmerkmal, das nur ich habe. Denn die Methode, die habe nur ich.

Ich vergleiche das immer ganz gerne. Jetzt sind wir mitten im Frühling und wenn man jetzt eine Frauenzeitschrift kauft, dann steht dort oben die neue Diät. “Mit dieser Diät nimmst Du fünf Kilo ab” oder “Fünf Kilogramm in einer Woche” und schon probieren viele diese neue Diät aus. Das heißt, die warten quasi nur darauf, eine neue Diätmethode zu finden, die ihnen dabei helfen soll, ihr Ziel zu erreichen, also fünf Kilo abzunehmen.

Das heißt, es ist so einzigartig, dass wir Menschen glauben: “Das ist jetzt die Lösung. Das hilft uns jetzt.” Und wenn wir als Expertinnen und Experten unsere Expertise in so ein Framework verpacken, dann ist auch das einzigartig und kann unseren Kunden zeigen: Das ist jetzt Dein Weg, um Dein Problem zu lösen.

Nutzt man das Framework dann vor allem in der direkten Zusammenarbeit oder auch schon fürs Marketing?

Ich empfehle immer, beides anzustreben. Das heißt, ich kann einerseits im Marketing – sei es jetzt im Content, in Webinaren, in Erstgesprächen – bereits mein Framework zeigen und sagen: “Lieber Kunde, Du hast dieses Problem, Du möchtest das erreichen, und mit diesen Säulen, mit diesen Schritten, mit dieser Methode erreichst Du es.”

Das heißt, der Kunde – das ist ein weiterer Nutzen von der Arbeit mit Frameworks – kann viel schneller erfassen, wie Du ihm dabei helfen kannst, was Dich und Deinen Weg eben wieder einzigartig macht. Er versteht diesen Weg und dieses Verständnis führt natürlich auch zu einem höheren Vertrauen: “Ah, das macht total Sinn, ist total logisch”.

Also ja, das kann funktionieren. Und dann ist er auch bereit zu buchen.

Ich verwende mein Framework in:

  • Webinaren
  • Vorträgen
  • Erstgesprächen
  • meinem gesamten Content (Blogbeiträge, Karussell-Posts, Infografiken auf LinkedIn, Instagram, Facebook, …)

Das heißt, das Schöne ist, dass ich mein Framework auch für meine Content-Planung verwenden kann. Ich kann, wenn ich zum Beispiel vier Säulen in meinem Framework habe, zu jeder dieser Säulen Content produzieren.

Merke:

Ein Framework kann verschiedene Formen haben: zum Beispiel eine Pyramide, ein Modell mit Säulen oder ein Canvas, das aus verschiedenen rechteckigen Feldern besteht.

Also ich persönlich, ich muss nie mehr nachdenken, worüber kann ich heute schreiben, sondern ich sage mir, heute kommt Säule XY dran, also schreibe ich dazu.

Und natürlich auch in der Zusammenarbeit mit Kunden können wir diese Frameworks nutzen, um Informationen greifbar zu machen.

Ich arbeite sehr gerne mit dem sogenannten Was-Tun-Framework. Das zeigt zum Beispiel sehr gut auf, was ist jetzt konkret zu tun, welche Schritte muss ich setzen, welche Fragen muss ich mir stellen.

Und so ein Beispiel, das im Business-Kontext bekannt ist, ist das sogenannte Business Model Canvas mit neun Feldern. Da weiß jeder ganz genau: Wenn ich ein Geschäftsmodell, ein Business entwickeln möchte, dann gibt es dieses Canvas und es sagt mir ganz genau, was ich zu tun habe.

Wie frei bin ich in der Gestaltung meines Frameworks? Kann ich mir da irgendwas ausdenken oder gibt es bestimmte Standards?

Das müssen wir, glaube ich, differenzieren.

Es gibt vier verschiedene Framework-Arten, also Kategorien. Und innerhalb dessen kann man dann quasi alles umsetzen.

Ich sage immer – und das ist so meine Leitprämisse:

“Mach Dein Framework so einfach wie möglich und verwende grafische Formen wie Rechtecke, Dreiecke, Quadrate und Kreise.”

Denn das ermöglicht es dir, das mal schnell hinzuzeichnen, auf ein Flipchart, auf ein Whiteboard, auch virtuell schnell zu skizzieren.

Je mehr und größer ich das mache und je grafischer und verwinkelter ich das mache, desto schwieriger wird es, schnell zu zeichnen.

Eine Pyramide ist nichts anderes als ein Dreieck. Säulen können Rechtecke sein. Die Felder in einem Canvas sind auch wieder Rechtecke.

Also ich verwende es wirklich, wenn ich bei Kunden vor Ort bin. Ich zeichne das auf ein Blatt Papier oder auf ein Flipchart und erkläre ihnen dann, wie sie mit mir zusammenarbeiten können. Und wenn es jetzt irgendwas Verschnörkeltes wäre, dann wäre es sehr schwierig aufzuzeichnen.

Deswegen einfach wirklich so einfach wie möglich, das bleibt hängen. Genau wie diese Bedürfnispyramide: Die ist so einfach. Aber genau deswegen merken wir sie uns.

Wo setze ich am besten an, wenn ich ein Framework für mein Business entwickeln will?

Da empfehle ich tatsächlich immer die Entwicklung eines Signature-Frameworks, das einen Prozess oder Elemente darstellen kann.

Prozess heißt, es sind Schritte, die aufeinander abfolgen, also von eins, zwei, drei, vier. Und Elemente heißt, es sind Säulen, die keine Reihenfolge haben.

Persönlich würde ich immer mit dem Prozess-Framework beginnen, weil es das ist, was Deinem Kunden zeigt, wie er vom Problem zur Lösung kommt.

Biancas Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Führe Dir die letzten drei, vier Kunden vor Augen. Überleg Dir: Welche Probleme habe ich mit ihnen gemeinsam gelöst und was waren die Ziele, die sie erreicht haben? Liste ihre Probleme und die Lösungen dazu auf.
  2. Überleg Dir, welche Schritte Du mit den Kunden vom Problem zur Lösung gegangen bist. Hast Du zum Beispiel eine Ist-Analyse gemacht, mit ihnen ein Ziel definiert, mit ihnen dann bestimmte Interventionen im Coaching gemacht oder bestimmte Kreativitätstechniken? Liste alle Schritte auf, die Dir einfallen und alle Tools, die Du verwendest.
  3. Fasse Deine Erkenntnisse in drei bis maximal fünf Schritten zusammen. Sonst wird Dein Framework zu groß und komplex. Überlege, falls nötig, welche Schritte Du vielleicht zusammenfassen kannst.
  4. Zeichne die Schritte auf, indem Du einfache Formen verwendest: Kreise, Rechtecke, Dreiecke, Quadrate. Auch Schleifen sind möglich, die zu einem früheren Punkt zurückführen.
  5. Vergib einen Namen für Deine Methode. Dabei kannst Du es Dir einfach machen: Erst kommt das Ergebnis des Frameworks. Und dann dahinter ein Zusatz im Sinne von Canvas, Framework, Methode, Roadmap, Blueprint, Formular, Formel, was auch immer. Bei Bianca ist das Thema Innovationskultur. Ihr Framework heißt deshalb Innovationskultur Canvas oder Innovation Culture Canvas.
  6. Teste Dein Framework. Geh raus damit, probiere es mit Kund:innen aus, bau es in Erstgespräche ein und hol Dir Feedback: “Du, wie hast Du das gerade verstanden? Was ist hängen geblieben? Wie empfindest Du das?”
  7. Überarbeite Dein Framework und entwickle es weiter.

Tipp:

Wenn Du selbst ein Framework entwickeln möchtest, hat Bianca hier ein begleitendes Workbook für Dich – für 0 Euro.

Wie war das bei Dir? Bist Du direkt mit einem Framework in Deine Selbstständigkeit gestartet?

Spannende Frage. Also tatsächlich war es so, dass ich nicht damit gestartet bin in meiner Selbstständigkeit, sondern alles angeboten habe.

Ich habe als Innovationsberaterin gestartet, frisch aus der Uni, habe aber berufsbegleitend studiert. Also ich war schon sehr erfahren im Job. Aber wenn man Innovationsmanagement studiert, so wie ich, dann lernt man viele Methoden kennen. Kreativitätsmethoden, Innovationsmethoden, Leadershipmethoden. Und die haben mich immer fasziniert und viele meiner Kunden nennen mich auch Methoden-Junkie, weil ich so viele Methoden in meinem Werkzeugkoffer habe – aber vor allem fremde Methoden wie das Business Model Canvas.

Ich habe dann einfach begonnen, Innovationsberatung anzubieten und hatte wirklich einen Innovationsbauchladen. Ich habe alles gemacht, es gab keine klare Positionierung.

Bis ich mir dann gedacht habe: Ich möchte auch mal so eine Methode, ich möchte so ein Canvas haben. Ich liebe ja Canvases.

Wie ich dann einen Workshop für einen Kunden vorbereitet habe, habe ich dafür so ein Canvas entwickelt. Ich habe da aber noch nicht gedacht, dass das meine Methode wird. Das war wirklich nur ein Leitfaden für den Workshop.

Und der Kunde hat dann zu mir gesagt: “Frau Prommer, warum haben sie uns das nicht gleich präsentiert? Sie haben so herumgeeiert, wenn es um Innovationskultur geht, dass es eigentlich fast nicht greifbar war. Und plötzlich haben sie das auf einer Seite, also riesengroß ausgedruckt, auf DIN A 0. Das macht so viel Sinn plötzlich.”

Ja, und dann habe ich mir gedacht, eigentlich genau das möchte ich. Ich habe dann dieses Innovation Culture Canvas wirklich als meine Methode positioniert und auch mein Buch dazu geschrieben.

Ich habe auch Artikel dazu geschrieben, ich bin interviewt worden zu dieser Methode. Und habe damit wirklich mein Framework gefunden.

Irgendwie habe ich dann immer, sobald ich was Neues gemacht, ein neues Geschäftsfeld aufgemacht habe – zum Beispiel das Thema Agilität –, sofort mit einer Methode gestartet. Und dann bin ich immer wieder gefragt worden, wie ich das gemacht habe, wie ich auf die Idee zum Framework gekommen bin, wie ist mein Canvas entstanden ist. Deshalb ist ein neues Geschäftsmodell entstanden, dieses Wissen einfach weiterzugeben.

Du hast ja selber am Anfang gesagt, es gibt ganz viele Leute am Markt und man ist nie alleine mit dem, was man macht. Woher weiß ich denn, dass das, was ich jetzt als mein Framework betrachte, auch tatsächlich so einzigartig ist und dass das nicht alle anderen am Markt genauso machen?

Ich stelle dann meinen Kunden tatsächlich immer die Frage:

Wenn ich jetzt drei andere Expertinnen und Experten in deinem Umfeld fragen würde, würden sie mir dasselbe Modell, dieselben Schritte, dieselben Säulen liefern?

Das ist immer die erste Frage, die wir uns stellen sollten.

Und wenn dann kommt, ja, könnte sein, das ist ja nichts Besonderes, dann frage ich immer:

Was ist Deine Geheimzutat? Was macht Dich, Dein Vorgehen einzigartig? Was ist an diesem Framework einzigartig, ist dann auch etwas, was du überall dazu gibst, eine bestimmte Erfahrung vielleicht, eine bestimmte Zielgruppe.

Mein Innovation Culture Canvas gibt es mittlerweile auch von jemand anders, der verweist aber immer wieder auf meins. Also der hat es quasi kopiert, verweist aber immer wieder auf meins als die Ursprungsform. Also es kann auch kopiert werden, das möchte ich damit auch noch aufgreifen. Aber wichtig ist, glaube ich, auch einmal zu recherchieren, was verwenden denn auch meine Mitbewerber und Mitbewerberinnen? Haben die überhaupt Methoden? Haben die Frameworks?

Das ist etwas, was ich sehr stark beobachte. Viele haben gar keine Methode. Vor allem keine sichtbare, über die sie sprechen, über die sie schreiben, die wirklich da ist. Und deshalb geht es darum, rauszugehen, präsent zu sein und diese Methode zu besetzen. Und zu sagen: Das ist meine Methode und das ist mein einzigartiger Ansatz.

Ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Aber eben auch die wirklich ehrliche Frage an sich selbst: Was würden mir andere Experten und Expertinnen sagen?

Direkt nach der Gründung sind die eigene Positionierung und das eigene Angebot oft noch gar nicht so klar. Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem Framework zu starten?

Da ist jetzt ein bisschen ein Unterschied zu sehen. Einerseits gibt es diejenigen, die sich selbstständig machen, weil sie das selbst auch schon durchlebt haben. Also zum Beispiel: “Ich habe 10 Kilo abgenommen durch eine bestimmte Vorgehensweise. Und jetzt möchte ich anderen zeigen, wie sie auch abnehmen können.”

Das heißt, dann bin ich selbst ja schon diesen Prozess durchlaufen und vom Problem zur Lösung gekommen. Dann kann mir sehr wohl da schon dieses Framework aufbauen, weil ich selbst diese Erfahrung gemacht habe und diesen Weg gegangen bin.

Ich habe tatsächlich auch in meinen Programmen Kundinnen und Kunden, die noch am Anfang stehen, die sich gerade erst selbstständig machen. Ein Framework zeigt ja immer eine Transformation auf. Also von Problem zu Lösung. Und wenn wir diese Transformation selbst erlebt haben, dann ist es egal, ob ich schon selbstständig bin oder wie lange ich schon selbstständig bin.

Das zweite ist, wenn ich mich zum Beispiel, so wie ich, als Unternehmensberaterin selbstständig mache. Jetzt habe ich natürlich für mich noch keine Produktinnovation entwickelt, zeige aber Firmen, wie es geht.

Auch hier kann ich schauen, habe ich schon Erfahrung damit und kann ich daraus diese Transformation in einem Framework darstellen.

Deswegen funktioniert das aus meiner Sicht sehr gut, wenn man am Anfang der Selbstständigkeit steht, wenn wir schon Erfahrung genau in dieser Transformation haben.

Wenn ich beispielsweise einen Social-Media-Kurs gemacht habe und mich jetzt als Social-Media-Beraterin selbstständig mache, dann sollte ich zuerst mal mit ersten Kunden zusammengearbeitet haben, um einmal zu schauen, mit welchen Kunden möchte ich überhaupt arbeiten, welche Probleme kann ich mit denen lösen. Das heißt, da muss man einfach diese Erfahrung mal aufbauen und dann macht es Sinn.

Um es auf den Punkt zu bringen: Grundvoraussetzung für ein Framework ist erlebte Erfahrung.

Fazit: Ein Framework hilft bei Marketing und Verkauf

Danke, Bianca, für das Interview!

Für mich nehme ich mit: Frameworks sind eine sehr spannende Methode, um sich nach außen von anderen abzuheben, die thematisch das gleiche machen, aber nicht auf die gleiche Art wie man selbst. Sie stärken den eigenen Expertenstatus, schaffen Vertrauen und erleichtern so sowohl das Marketing als auch das Verkaufen.

Ein stimmiges Framework zu entwickeln, ist umso leichter, je mehr Erfahrung Du selbst in Deinem Thema hast und einschätzen kannst, was Deine Arbeit von der anderer unterscheidet.

Außerdem sehe ich eine wichtige Parallele zwischen Frameworks und Websites: Nämlich dass Du immer erst mal mit einem Entwurf rausgehst, einem Status Quo, aber den dann jederzeit noch mal anpassen und feinjustieren kannst.

Hast Du schon eine eigene Methode für Deine Arbeit entwickelt? Erzähl uns gern davon in den Kommentaren!

Bianca Prommer

Bianca Prommer

ist Unternehmensberaterin, Autorin und Speakerin für die Themen Innovation und Agilität. Sie hilft Firmen dabei, einfach neue Produkte zu entwickeln, um zukunftsfähig zu bleiben. Außerdem gibt sie ihr Wissen an andere beratende Unternehmer:innen weiter. Hier kommst Du zu Biancas Website.

2 Kommentare

  1. Stefanie

    Total interessant, danke für dieses Interview!
    Als ich die Maslowsche Bedürfnispyramide sah, wurde mir klar, dass ich bereits ein Framework habe, das auf irgendeiner meiner Unterseiten da einfach so rumsteht und dort aber scheinbar nichts für mich tut! Obwohl ich es richtig gut finde und total auf Wolke 17 schwebte, als es mir damals „eingefallen“ ist bzw. ich es mir erarbeitet habe.
    Es ist genau wie bei Maslow eine Pyramide (der war mir damals nämlich auch als erstes eingefallen, als ich darüber nachdachte, ob ich so etwas wie eine Systematik in meiner Arbeit finden kann).
    Dann werde ich jetzt also mal schauen, was ich aus meiner Pyramide so alles marketingmäßig rausholen kann.
    Nochmals vielen Dank an euch beide!!

    Antworten
    • Jane von Klee

      Hei Stefanie,

      das klingt ja spannend! Ich wünsche Dir viel Spaß beim Entstauben! 😀

      Antworten

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