Zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2023.

Grafik mit der Aufschrift: "2023: Liebe, Weite, Richtungswechsel"

Normalerweise habe ich das Gefühl, dass ein Jahr rennt. Am Ende sitze ich immer da und denke: Huch, wo ist die Zeit schon wieder hin?

Nicht so dieses Jahr. 2023 kommt mir vor, als wäre es drei Jahre lang gewesen; der letzte Januar scheint mir unheimlich weit weg.

Warum? Tja, ich weiß es nicht sicher, aber ich vermute: Weil es einige große Meilensteine und Ereignisse gab und dazwischen unheimlich viel gleichzeitig in meinem Kopf war. Wenn ich fünf Kundenprojekte parallel betreue, einen Launch plane, an drei Blogartikeln schreibe, nebenbei eine Hochzeitsfeier organisiere und emotional um ein geliebtes Haustier bange, ist wenig Raum, um anzukommen, einzelne Schritte und Projekte abzuschließen und zwischendurch einfach mal zu atmen. Und so verschwimmt zum Schluss alles zu einem großen, bunten Mischmasch ohne Kontur. Gut, dass ich das in diesem Jahresrückblick aufdröseln kann – gewohnt offen und aufrichtig.

Vielleicht erinnerst Du Dich dunkel: 2022 war schwierig. Mein Business war zu schnell gewachsen, ich habe zu viel gleichzeitig investiert, einen engen Freund eingestellt, ihn nach drei Monaten wieder entlassen, fortlaufend mit ihm gerungen, weil wir beide verletzt waren und mich gefragt, ob es das war mit unserer langjährigen Freundschaft (Spoiler: Es ist nicht so wie früher, aber wir stehen mittlerweile wieder in freundlichem Kontakt). Im November stand mein Business kurz vor der Pleite, ich konnte vor Existenzangst nicht mehr schlafen, dachte, ich habe alles vor die Wand gefahren und in der Konsequenz habe ich nonstop gearbeitet.

Zum Jahreswechsel hatte ich das Steuer halbwegs herumgerissen, aber stabil war anders. Ich war erschöpft und voller Hoffnung – und da steigen wir jetzt ein!

Leichter als gedacht

16. Januar. So frisch war das Jahr noch, als ich eine E-Mail bekam: Ein größerer Text-Stammkunde hatte wirtschaftliche Schwierigkeiten und stellte mit sofortiger Wirkung alle Aufträge ein. “Das geht ja gut los!”, dachte ich – aber mittlerweile bin ich krisenerprobt und konnte spontan eine Lösung aus dem Hut zaubern.

Wie?

Ich habe einen anderen großen Stammkunden gefragt, ob er vielleicht zusätzliche Texte haben wollte. Und siehe da: Er wollte! Manchmal kann es so einfach sein, wenn man proaktiv einfach mal fragt.

Von da an verlief das Jahr in ungefähr vier großen Wellen: Eigentlich gab es jedes Quartal einen Höhe- und einen Tiefpunkt und ein bisschen was dazwischen. Rückblickend fühlte es sich ziemlich zyklisch an. Kommen wir gleich zum ersten Höhepunkt:

Erfolgreicher Launch bringt Erleichterung

Mit Ich kam, SEO und rankte, unserer SEO-Durchstarterwoche, erreichten wir Ende Januar über 800 Menschen, die fünf Tage lang gemeinsam an ihren Websites gewerkelt haben. Das Feedback war überragend, die Teilnehmer:innen sind mit konkreten Ergebnissen nach Hause gegangen und am Ende entschieden sich viele, mit uns in der SEO-Schatzkarte weiterzumachen.

Es war mein bisher größter Launch und spülte mit einem Schlag über 50.000 Euro auf mein klammes Konto. Ich glaube, die Erleichterung, die ich da gespürt habe, kann in ihrem ganzen Ausmaß nur nachvollziehen, wer selbst schon mal Existenzängste hatte.

Aber nicht nur finanziell lief dieser Launch außergewöhnlich gut: Die Gruppenzusammensetzung war auch mal wieder pures Gold. Ich bin es schon gewöhnt, dass sich in der SEO-Schatzkarte richtig tolle Menschen zusammenfinden, die etwas bewegen wollen und für ihr Thema brennen, sich austauschen, Kooperationen anstoßen und manchmal sogar neue Freundschaften aufbauen – aber ich bin in jeder Runde aufs Neue dankbar dafür. Falls Du dieses Jahr SEO-Schatzsucherin bei mir warst: Danke, dass Du mein Berufsleben so sehr bereichert hast!

Schmerzhafter Abschied

Leider hielt die Freude nicht lange, denn ein gähnend tiefer Tiefpunkt folgte direkt am letzten Launch-Tag: Meine 17 Jahre alte Katzenoma Tofu baute innerhalb weniger Stunden komplett ab, konnte nicht mehr laufen und kippte ständig um. Also habe ich sämtliche verbleibenden Launch-Aktivitäten gestoppt und sie im Arm im Kreis herumgetragen, bis der Tierarzt Zeit hatte. Am Ende mussten meine Familie und ich uns von ihr verabschieden.

Dreifarbige Katze in einem Blumenkübel

Tofu zu besseren Zeiten.

Wir wussten, dass das irgendwann passieren würde, denn sie war schon recht alt und hatte diverse gesundheitliche Probleme. Da es aber zum Jahreswechsel noch mal deutlich besser geworden war, haben wir in dem Moment trotzdem nicht damit gerechnet. Und ich glaube, egal, wie rational man draufguckt: Es ist immer hart.

Die Tage danach fühlten sich unheimlich leer und sinnlos an. Ich habe Phantomtapsen auf dem Laminat gehört und jedes Mal, wenn ich ihr leeres Lieblingskissen gesehen habe, liefen die Tränen über. Falls Du schon mal ein Haustier gehen lassen musstest, weißt Du wahrscheinlich, was das für ein Loch reißt.

Überraschendes Willkommen

Für uns war klar, dass wir eines Tages wieder eine Katze haben wollten – aber für den Moment war das unvorstellbar.

Einen Monat nach Tofus Tod fuhren wir zum Gnadenhof Lossa, auf dem wir Mitglieder sind, um das superteuere Spezialfutter als Spende vorbeizubringen.

Kaum öffneten wir die Tür, schoss ein schwarz-weißes Fellbündel auf meinen Mann zu, sprang in seine Arme und blieb dort fast eine Dreiviertelstunde hartnäckig. “Du nimmst mich mit nach Hause!” sagte ihr ganzes Verhalten – und ich konnte zugucken, wie mein Mann von Minute zu Minute weiter dahinschmolz.

Als er sich schließlich schweren Herzens gelöst hatte, standen wir vor der Tür und sahen uns an. “Es ist zu früh”, sagte ich. “Ja”, sagte mein Mann. Die Katze starrte meinen Mann durch die Scheibe hindurch durchdringend an. “Du nimmst mich mit nach Hause”, sagte sie.

Eine der ehrenamtlichen Helferinnen kam vorbei und sprach: “Ach, wart ihr bei der Kleinen? Die hat’s hier schwer. Flaschenkind. Starker Menschenbezug. Wir schaffen es nicht, ihr die nötige Aufmerksamkeit zu geben.”

“Wir haben alles Zuhause”, sagte mein Mann. “Ja”, sagte ich.

Und nach einer halben Stunde Abwägen, Gefühle ausloten und Verhandeln (ich hatte zwischendurch auch noch ein schlechtes Gewissen, weil ich andere, nicht so zutrauliche Katzen nicht benachteiligen wollte) hat das kleine Monster schließlich gewonnen. Noch am gleichen Tag ist sie mit uns nach Hause gefahren. Zusammen mit ihrer Schwester – die wir erst nicht auf dem Schirm hatten, aber da die beiden extrem dicke sind, konnten wir sie nicht trennen.

Anschließend haben wir spontan unsere halbe Wohnung umgebaut, denn während die blinde, tattergreisige Tofu alles möglichst ebenerdig brauchte, wollen die Jungspunde Action und Ausguckmöglichkeiten.

Es ist anders gelaufen als geplant, aber wir bereuen die Entscheidung keine Sekunde. Wie dringend Elli und Urgl ein Zuhause brauchten, haben wir erst verstanden, als sie hier waren. Und uns tut es umgekehrt auch gut, dass sie da sind.

Janes Katzen

Die aufdringlich-resolute Urgl im Vordergrund, ihre Schwester Elli dahinter.

Entspannte Kreation

Nach dem Trubel zum Jahresstart habe mir erlaubt, erstmal ein bisschen runterzufahren. Ich habe meine Arbeitszeiten deutlich reduziert, viel gelesen, bin früh schlafen gegangen und habe die Speicher wieder aufgefüllt.

Dann habe ich mich daran gemacht, die Prozesse mit den Freelance-Texterinnen zu optimieren, die mir ganz frisch den Großteil meiner Textaufträge abnahmen. Ich habe die SEO-Schatzkarte grundlegend überarbeitet, noch besser gemacht und etwas später auch noch mit meinem Team auf eine neue, eigene Kursplattform umgezogen (vorher waren wir bei Elopage).

Sarah und ich haben außerdem ein Website-Quiz als Freebie konzipiert, dass – hands down – inhaltlich großartig war und sehr zuverlässig darin, Selbstständigen den nächsten Schritt für ihre Website zu zeigen, Chaosknoten im Kopf zu lösen und das große Verrennen zu vermeiden – aber leider trotzdem gefloppt ist.

Die Ads waren so teuer, dass ich sie nach ein paar Wochen Testphase gestoppt und das Quiz erstmal zurück in die Schublade gesteckt habe. Das ist schade, aber okay. Es muss nicht immer alles durch die Decke gehen und es hat Spaß gemacht, das Quiz zusammenzustellen. Vielleicht bauen wir es nächstes Jahr an anderer Stelle in unseren Funnel (zum Beispiel in eine Willkommensserie, nachdem eine neue Abonnentin sich über den SEO-Spickzettel angemeldet hat). Mal sehen.

3 Monate ohne Social Media

Im März schlich sich ein neues Unwohlsein ein. Okay, so neu war es nicht, aber jetzt wurde es richtig präsent: Es ging um Social Media.

Das Problem: Social Media zersetze mein Business wie Säure

Schon seit längerer Zeit war ich weg von Facebook und LinkedIn und nur noch bei Instagram unterwegs. Ich schätze diese Plattform für die schnelle, barrierearme Kommunikation, das lockere In-Kontakt-Kommen und -Bleiben mit Kolleg:innen und anderen coolen Unternehmer:innen und den warmen Austausch mit meiner Community.

Ab und zu habe ich sogar etwas über Instagram verkauft, auch wenn es nie mein größter Umsatzkanal war. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. 🙂

Aber trotz all dem: Im März spürte ich einen immer größeren Widerstand in mir.

Viele Nachrichten haben mich genervt: Nicht nur die typischen Kaltakquise-Andreasse, sondern auch wildfremde Leute, die „nur mal schnell“ einen Mastertipp haben wollten, wie man ein erfolgreiches Online-Business aufbaut (Spoiler: Viel Zeit, viel Arbeit, Investitionen an den richtigen Stellen, Durchhaltevermögen) oder die auf Storys reagierten und mir sagten, wie ich mich zu fühlen und zu verhalten habe („Du bist da zu weich“, „Ich finde, Du solltest da gar nichts zu sagen“, „Versuch doch mal, Dir einen Silberlöffel auf den Rücken zu hängen. Das hilft!“).

Ich habe Kanäle auf stumm geschaltet, die ich eigentlich mochte, weil mir das „Alles ist super, alles ist wunderbar“-Blingbling zugesetzt hat und ich mich dauernd verglichen habe – auch wenn ich es eigentlich besser weiß.

Nicht zu vergessen das ständige, nagende schlechte Gewissen, wenn ich mal eine Woche (oder noch mehr, Gott bewahre!) nichts gepostet hatte.

Kurz: Ich hatte keinen Funken Spaß mehr. Es hat mich nur noch gestresst.

Das hat sich, ohne dass ich es so klar bemerkt habe, auf alle anderen Kommunikationswege übertragen. Ich war genervt von Instagram und hatte deshalb auch keine Lust mehr auf Blog, Newsletter oder auch nur den persönlichen Austausch mit Menschen aus meinem Netzwerk – obwohl ich diese Arten der Kommunikation eigentlich liebe.

Ich hatte quasi einen rostigen Nagel in der Hand und von dort hat sich die Blutvergiftung schleichend, aber stetig im ganzen Körper ausgebreitet. Bis ich generell keine Lust mehr auf Menschen hatte und auch keine Motivation, irgendeine meiner Ideen und Pläne anzugehen. Ich fühlte mich so ausgelaugt, dass kaum noch etwas anderes in mir Platz hatte.

Es hat eine ganze Weile gedauert und ein langes Gespräch mit meinem Coach gebraucht, aber dann habe ich mich entschieden, Instagram von meinem Handy zu löschen.

Ergebnis: Es geht auch ohne soziale Medien!

Die erste Woche war hart.

Ich habe dauernd mein Handy in die Hand genommen, wie automatisiert. Und dann gemerkt: Das Symbol, auf das ich tippen wollte, ist nicht mehr da.

Das hat mir auch noch mal vor Augen geführt, wie viel Zeit ich auf Instagram völlig sinnlos verplempert habe. Mal fünf Minuten hier, mal 15 Minuten da, ohne ein konkretes Anliegen. In diesen Momenten ging es nur um den schnellen Zerstreuungsskick.

Ab ungefähr der zweiten Woche wurde es dann von Tag zu Tag leichter.

Statt ständig wenig erholsame Kurzpausen auf Instagram zu machen, habe ich begonnen, mir mehr Pausen am Stück zu gönnen. Ich habe gelesen, bin spazieren gegangen oder habe an einer Decke für meine Oma gehäkelt.

Ich fühlte mich ausgeglichener und Dinge, die mich vorher genervt hatten, waren nun gar nicht mehr so schlimm. Ich verglich mich weniger, war kreativer und produktiver und zufriedener mit meinem Schaffen.

Und der Umsatz?

Der hat sich in keiner Weise verändert. Ich habe weiter Anfragen bekommen, war weiter über Monate hinweg ausgebucht, habe im Mai einen Launch komplett ohne Social Media gemacht und es hatte keine negativen Auswirkungen. Alles super, alles fein. Es geht ohne soziale Medien!

Vorsichtige Rückkehr

Im Juli bin ich dann dennoch zurückgekehrt, zumindest so halb. Weil ich Lust darauf hatte, einen Gedanken zu teilen, für den sich ein längerer Text nicht lohnt. Und weil ich gemerkt habe, dass es ohne Social Media schwieriger ist, Kontakte zu anderen Unternehmer:innen zu halten. Zwar sagen wir dann oft, dass wir mal zoomen oder uns Mails schreiben – aber meistens passiert das dann doch nicht. Meistens, weil wir gegenseitig Sorge haben, zu nerven. Wie haben Menschen eigentlich vor dem Internet Kontakt gehalten? 😅

Auf Insta kommt man über Storys leichter ins Gespräch und bleibt auf dem Laufenden, was die anderen so machen.

Bis heute poste ich selbst aber fast nichts mehr und habe auch nicht das Bedürfnis danach.

Trotzdem sind das Rumdillern und Sinnlos-am-Handy-hängen wieder zurück. Nicht so schlimm wie früher, aber deutlich spürbar, und immer wieder überlege ich, Instagram erneut zu löschen. Abhängig bin ich in jedem Fall nicht davon und das ist beruhigend zu wissen, weil es mir die Freiheit gibt, mich nach meinen eigenen Bedürfnissen zu richten.

Endlich auf der Buchmesse lesen!

Im April ist ein großer Lebenstraum von mir in Erfüllung gegangen: Ich durfte als Autorin auf der Leipziger Buchmesse lesen. In den Jahren davor hatte es schon mehrmals Anläufe dazu gegeben, aber wegen der Pandemie waren die Termine immer wieder gecancelt worden.

Dieses Jahr habe ich im Rahmen des Leipziger Lesefestes “Leipzig liest” eine Mitmachlesung meines Kinderbuches “Unser Leipzig“ gegeben, in einer Apotheke. Ich habe vorgelesen und Illustratorin Kathrin Krüger hat mit den Kindern ein passendes Motiv dazu gemalt.

Das war so schön! Alle Kinder waren ganz aufmerksam und eifrig dabei – und zum Schluss haben sie mir mein Exemplar zur Erinnerung signiert.

Jane von Klee bei einer Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse
Das Buch "Unser Leipzig" mit Unterschriften von Kindern

2024 darf ich vielleicht sogar noch mal direkt auf der Messe lesen. Die Bewerbung von meiner Verlegerin ist raus – jetzt hoffen wir, dass wir einen Platz bekommen. Drück mir die Daumen!

49 Liter Apfelsaft – Oder: Eine besondere Hochzeitsfeier

Im Oktober 2022 haben mein Mann und ich standesamtlich geheiratet, nur wir zwei. Für dieses Jahr war eine große (für unsere Verhältnisse) Feier am See geplant. Wir hatten eine Location angefragt, einen Kostenvoranschlag bekommen und dachten, alles wäre in trockenen Tüchern.

Bis aus dem Kostenvoranschlag ein konkretes Angebot wurde und die Preise fast doppelt so teuer waren wie angekündigt. Absurd teuer, um es deutlich zu sagen.

Die Getränkepauschale für Kinder war so hoch, dass jedes Kind 49 Liter Apfelsaft hätte trinken müssen, um den Preis wieder drinzuhaben. Ich hab’s nachgerechnet, so fassungslos war ich.

Also haben wir der Location abgesagt. Ein Problem – denn nicht nur waren alle Einladungen schon verschickt, es war auch zu spät, um noch etwas Neues zu finden.

Nach einigem Planen und Überlegen entschieden wir, zu Hause und im nahegelegenen Park zu feiern – und das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten.

Es war eine wunderbar nerdige Party unter dem Motto “Zurück in die Kindheit” und zwei Drittel der Gäste kamen verkleidet. Wir haben ganz schön für Aufsehen gesorgt, als wir alle zusammen das Haus verlassen haben. 😂

Eine Freundin hat eine superschöne Zeremonie mit uns durchgeführt, wir hatten fantastisches Essen und es gab einige schöne Überraschungen für uns. Ich werde noch lange gern an diesen Tag zurückdenken. ❤️

Pippi Langstrumpf und Ash Ketchum in love

Pippi Langstrumpf und Ash Ketchum in love. | © Antje Gildemeister

Jane mit ihrem Brautstrauß

Mein Brautstrauß. | © Antje Gildemeister

Jane und Sarah verkleidet als Pippi Langstrumpf und Schlumpf

Sarah war auch mit einem Hammerkostüm dabei. 🙂 | © Antje Gildemeister

Noch ein Abschied

Parallel zu unseren Hochzeitsfeiervorbereitungen hatten wir mal wieder ein Sorgenkind: Shiva, ein Meerschweinchen aus unserer Gruppe, das wir erst vergangenes Jahr – frisch genesen von der Räude, mit Löchern im Fell und abgemagert – vom Gnadenhof geholt und aufgepäppelt hatten.

Shiva konnte nicht richtig fressen und nahm in beängstigendem Tempo ab, weil seine Zähne verrückt spielten. Unser Tierarzt wusste nicht weiter und verwies uns an eine Spezialistin für Nagerzähne. Dort hatte er eine OP und danach sah es erstmal gut aus. Shiva fraß wieder und wirkte fideler als die Wochen zuvor. Bis zum Abend vor unserer Feier, als er das Futter plötzlich wieder verweigerte und wir Heubrei zufüttern mussten.

Ich war nervös und fahrig, auch wegen der Feier natürlich. Meine beste Freundin versuchte, mich zu beruhigen und stellte die klassische Frage: “Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte?”

“Dass Shiva morgen während der Feier stirbt”, war meine Antwort.

Er ist nicht am Tag unserer Feier gestorben. Aber am Tag danach. Und niemand wird mich je von der Überzeugung abbringen, dass er unseretwegen noch durchgehalten hat, das kleine tapfere Kämpferschwein. Er fehlt uns immer noch sehr.

Der Spieltag: Lass Dich überraschen

Im Sommer hatten Sarah und ich eine Idee und haben sie kurzerhand getestet: Jede von uns bekam einen Tag in der Woche zur freien Verfügung, den Spieltag. Ohne Termine, ohne Aufgaben, ohne Verpflichtungen.

Am Spieltag dürfen wir morgens aufstehen und ganz spontan entscheiden, worauf wir Lust haben. Wenn ich am letzten Spieltag an meinem Buch geschrieben habe, muss ich das am nächsten nicht unbedingt auch tun. Hin und her springen ist ausdrücklich erlaubt – wir folgen an diesem Tag der Freude und schauen, was passiert.

Sarah hat den Spieltag sehr diszipliniert umgesetzt und ist immer freitags in ihren Rabbit Holes verschwunden. Ich wusste meistens nicht, was genau sie da tat und habe versucht, sie komplett in Ruhe zu lassen. Und irgendwann tauchte sie dann immer auf und präsentierte mir hier eine neue Automation, dort einen neuen Hack in ChatGPT oder den Fortschritt beim Programmieren eines eigenen WordPress-Plugins.

Die Zeit war also immer produktiv und es sind ziemlich coole Ergebnisse entstanden, die es sonst wahrscheinlich nicht gegeben hätte.

Ich auf der anderen Seite konnte den Spieltag nicht so konsequent durchziehen. Ich habe angefangen, aber dann war ich drei Wochen weg (mehr dazu gleich) und dann waren über Wochen hinweg alle hier im Kreisverkehr krank, sodass sich viele To-dos aufgestapelt haben und ich immer das Gefühl hatte, den Spieltag zum Abarbeiten nutzen zu müssen.

Einer meiner Vorsätze fürs neue Jahr ist: 2024 gestehe ich mir auch jede Woche einen Spieltag zu!

Zurück auf dem Pferd

Im Sommer habe ich nach über 15 Jahren Pause wieder mit dem Reiten angefangen. Ich konnte schwer einschätzen, wie das werden würde – aber mein Körper hat sich an echt viel erinnert. Es hat natürlich trotzdem einige Monate stetes Üben gebraucht, aber mittlerweile läuft es wieder ziemlich gut.

Vor allem aber merke ich, wie wohl mir das Reiten tut. Auf der einen Seite körperlich (ich habe zum Beispiel weniger Rückenschmerzen), auf der anderen Seite einfach der Umgang mit den Pferden selbst. Das holt mich immer richtig gut runter.

Jane mit einem Pferd

Ich mit meinem süßschnutigen Reitschulpferd Amande.

KI: Von Pfui zu Hui

Ein großes Thema dieses Jahr war die rasante Entwicklung von KI-Tools. Ich gebe zu: Am Anfang war ich skeptisch. Es fiel mir schwer, einen Einstieg zu finden und die Geschwindigkeit, mit der es Neuerungen gab, fand ich überwältigend. Sobald ich etwas gelernt hatte, war es gefühlt zwei Tage später schon wieder ungültig. Manchmal dachte ich, dass ich die halbe Woche frei bräuchte, nur um mit der KI mitzuhalten.

Mitte des Jahres wurde es dann leichter für mich, weil ich mich darauf eingelassen habe.

Das ist typisch für mich: Ich bin kein early Adopter. Wenn es neue Trends oder Techniken, gibt, schaue ich lieber erstmal eine Weile zu steige später ein, wenn ich gut finde, was ich sehe, oder es schlicht notwendig ist. Ich brauche ein bisschen Zeit, um mich an einschneidende Veränderungen zu gewöhnen und sie zu akzeptieren.

Sobald ich für mich anerkannt hatte, dass KI nun also da ist, nicht mehr weggeht und sicher auch viele Vorteile haben kann, konnte ich einen Plan machen, welche Tools ich genauer anschauen will und mit welchem Ziel und das Thema Schritt für Schritt für mich erschließen. Nicht KI als Ganzes, sondern speziell die Bereiche, die für mein Business nützlich sind.

Dabei habe ich auch gemerkt, dass viel von meinem anfänglichen Frust an einer falschen Erwartungshaltung lag. Ich dachte, KI würde Texte für mich schreiben – die wollte ich aber eigentlich gar nicht abgeben, weil ich gern schreibe. Und dann waren die Texte auch noch meistens Murks.

Mittlerweile weiß ich erstens, wie ich schönere Texte rausbekomme. Und, noch wichtiger: Ich weiß, dass die Kernkompetenz von KI-Tools nicht das Schreiben ist. Zeit spare ich an anderen Stellen: Zum Beispiel bei der Keyword-Recherche, dem Generieren von Metadaten, dem Ausloten von Backlink-Möglichkeiten oder der Analyse fremder Blogs.

Mittlerweile bin ich großer Fan von KI geworden und nutze besonders ChatGPT und CastMagic regelmäßig. Und seit November gibt es sogar einen kleinen KI-Kurs von mir, der Dir zeigt, wie Du speziell bezogen auf SEO viel Zeit durch ChatGPT sparen kannst.

Auf einem Pferd durch die Mongolei

Im August trat ich eine abenteuerliche Reise an: Drei Wochen Mongolei. Zwei davon auf einem Pferd quer durchs Altaigebirge, fernab der Zivilisation. Ich war für niemanden erreichbar, mein Mann hat zu Hause alles alleine gewuppt und Sarah im Business.

Alleine über diese Reise könnte ich ein halbes Buch schreiben, deshalb nur so viel: Es war krass. Intensiv. Mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen.

Ich habe mit den nomadisch lebenden Adlerjägern am Feuer gesessen, ihnen beim Jagen zugesehen und (über einen Dolmetscher) Geschichten über ihre Traditionen gehört. Ich habe ihren Liedern gelauscht, ihre liebsten Speisen probiert und mit ihnen Uno gespielt. Ich habe unfassbare Landschaften gesehen, Adler, Steinböcke, Erdhörnchen und sogar einen Wolf. Ich saß tagsüber bei 30 Grad ca. fünf Stunden im Sattel und habe nachts bei 0 Grad gebibbert. Ich hatte mit der Höhenkrankheit zu kämpfen, habe in einem eiskalten Gletscherfluss gebadet und die Magenverstimmung des Todes gehabt. Ich habe Ängste überwunden und Grenzen gesprengt.

Und deshalb war diese Reise ein einmaliges, unfassbares Erlebnis, das sich in der Rückblende fast so anfühlt, als hätte ich alles nur in einem Film gesehen. Dabei war ich wirklich und wahrhaftig mittendrin im Abenteuer.

Adlerjäger in der Mongolei

Die Adlerjäger. | © Olga Brecht – Campoetry

Jahresrückblick 2023: Rise like a gerupftes Huhn 1
Jane neben einem Adlerjäger auf dem Pferd
Jane auf einem Pferd vor einem mongolischen See
Jane mit einem Adler in der Mongolei
Blick in die Ferne der Mongolei
Jane in der Mongolei auf einem braunen Pferd

© Olga Brecht – Campoetry

Jane schaut in der Mongolei in die Ferne

© Olga Brecht – Campoetry

Jahresrückblick 2023: Rise like a gerupftes Huhn 2

Herbstliche Sinnkrise

Im Herbst rutschte ich in meine alljährliche Sinnkrise. Ich stellte alles hier auf den Kopf, war nicht mehr sicher, mit wem ich genau arbeiten will, war gelangweilt davon, immer die gleichen Themen zu besprechen, fühlte mich frustriert und unerfüllt, hatte das Gefühl, an irgendeiner Stelle falsch abgebogen zu sein.

Zwischendurch habe ich sogar eine Liste zusammengestellt, was ich sonst noch machen kann. Ich hatte ganz neue Business-Ideen, aber auch mal Stellenanzeigen offen.

Es hat in mir hart gearbeitet – aber gleichzeitig konnte ich mich liebevoll von außen beobachten, weil ich mittlerweile weiß, dass diese Phase jedes Jahr einmal kommt und wieder geht. Es gibt auch keine Abkürzung dafür. Ich muss einfach mitten durch, alles fühlen, was so hoch kommt und dann überlegen, was ich damit mache.

Diesmal habe ich zwei größere Probleme herauskristallisiert

1. Zu viel Kram auf meinem Tisch. Zu viele Projekte gleichzeitig. Zu viele Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Zu viel Mental Load.

Um ganz konkret zu sein: Der größte Stachel waren die Projekte, für die ich jeden Monat Texte liefern sollte. Obwohl ich die Texte selbst an Freelance-Texter:innen abgab, blieb die Kommunikation mit den Kund:innen bei mir, genau wie das Erstellen von Briefings, die Abnahme der Texte und etwaige Überarbeitungsrunden.

Für jede:n Kund:in musste ich im Kopf haben, was die Themen sind und was die Besonderheiten der Zielgruppe, ob wir gendern und wenn ja, wie, ob wir Siezen oder Duzen und wenn Duzen, dann ob mit kleinem oder großem D und so weiter. Das hat echt viel Arbeitsspeicher in meinem Kopf blockiert. (Und ja, natürlich hatte ich all das auch dokumentiert und in Prozesse überführt. Trotzdem.)

2. Meine Vision war mir abhanden gekommen. Mein größter Antreiber ist Gerechtigkeit. Im Laufe der letzten anderthalb Jahre bin ich in der Richtung immer politischer geworden und habe besonders den Wunsch nach Chancengerechtigkeit auch mehr in mein Business geholt: Durch Spenden, Stipendien für meine Kurse, solidarische Black-Week-Aktionen, Aufmerksammachen auf Klassismus und Privilegien.

Mein Business an sich dreht sich aber eben um SEO und Texte, nicht um Politik. Wie passt das noch zusammen?

Schlussfolgerung 1: Das Agenturmodell funktioniert für mich nicht

Zumindest nicht, wenn ich der Flaschenhals bin, an dem alles zusammenläuft.

Ich könnte das System jetzt anders aufstellen und zum Beispiel eine Content Managerin in die Verantwortung nehmen. Aber dafür ist mir dieser Business-Zweig nicht wichtig genug. Ich möchte meine Energie lieber woanders reinstecken. Und ehrlicherweise rechnet sich dieses Angebot auch nicht (ich wollte erst “kaum” schreiben, aber nein, es rechnet sich einfach wirklich gar nicht), wenn ich das Einkommen ins Verhältnis mit den Kosten und dem Aufwand setze.

Unter anderem aus diesen Gründen habe ich mich zum Jahresende von meinen Text-Stammkund:innen verabschiedet. Im kommenden Jahr wird es bei uns noch Website-Checks und Keyword-Recherchen als Dienstleistungen geben sowie einzelne Beratungsstunden und die Möglichkeit, an einem VIP-Tag mit mir an Deinen Texten zu arbeiten. Fertige Texte als Dienstleistung biete ich nicht länger an.

Schlussfolgerung 2: Back to the roots

Ich habe gemerkt, dass meine Kommunikation teilweise unstet geworden ist. Ich war vor einem Jahr schon an dem Punkt, Gerechtigkeit als meinen wichtigsten Wert in Zusammenhang mit SEO zu kommunizieren. Denn im Internet bekommen meist die die Aufmerksamkeit, die am lautesten schreien oder das meiste Geld haben.

Ist das gerecht?

Nein!

Geht es anders?

Aber hallo!

Google ist von allen Plattformen die mit den meisten Möglichkeiten, weil dort die eigene Expertise zählt, wie gut ich mich in meine Kund:innen einfühlen kann und seit neustem auch explizit, dass ich persönliche Erfahrungen und Meinungen beisteuere. Nicht, wie viele Posts ich mache (viele Artikel bedeuten natürlich viele Keywords und viel Traffic – aber erstens brauchen wir als Selbstständige gar nicht so viele Besucher:innen wie ein Online-Großhandel und zweitens tangiert wie viel und wie regelmäßig wir posten das Ranking unserer bestehenden Seiten herzlich wenig). Oder wie viel Geld ich in eine Armada von Texter:innen stecken kann.

Ich will, dass die besten Ideen gewinnen, nicht die größten Ressourcen.

Das darf ich weiter sagen, weil es stimmt und klar erkennbar mit dem zusammenhängt, was ich tue: SEO verständlich, zeitsparend und alltagstauglich machen, sodass alle Selbstständigen und kleinen Unternehmen, die wollen, etwas vom Kuchen abbekommen.

Den gesellschaftlichen Teil darf es auch geben, denn er gehört zu mir. Ich bin nun mal Hartz-IV-Kind mit den entsprechenden Erfahrungen. Ich darf kritische Beiträge in meiner Insta-Story teilen, ich darf Missstände ansprechen und ich darf Stipendien vergeben – aber im Business sollte das nicht zum Hauptfokus werden.

Ich kann an der Stelle mehr ausrichten, wenn ich regelmäßig an spezialisierte Organisationen spende, die sich mit all ihrer Kraft und Zeit einer gerechteren Gesellschaft verschrieben haben oder dort ehrenamtlich helfe.

In meinem Business werfe ich einen Stein ins Wasser, an einer definierten Stelle, nämlich der Sichtbarkeit für Selbstständige. Der darf dann Kreise ziehen. Aber ich kann nicht gleichzeitig an jede Stelle im See Steine werfen.

Ein Leben haben, das wär schön

Der Herbst war … heftig. Neben meiner Sinnkrise war ich viel unterwegs. Zuerst in Quedlinburg mit meinem Business-Buddy Steffi Pingel. Dann in Essen beim Expertinnentag, wo ich mit zwölf inspirierende Online-Unternehmer:innen gebrainstormt, geplant, Ideen entwickelt und aktuelle Trends besprochen habe. Und nebenbei viel privat.

In der Familie hatten wir ein langwieriges, emotional belastendes Diagnoseverfahren mit anschließender OP.

Ende September bin ich krank geworden und schleppte diesen Infekt sage und schreibe fünf Wochen mit mir herum. Danach hat es meinen Mann ziemlich hässlich erwischt, dann meine Tochter zweimal.

Zeitweise war ich quasi alleinerziehend, die Wäsche hat sich gestapelt, im Flur trieben Staubflusen vorbei und einige Freund:innen wussten nur noch von Fotos, wie ich aussehe.

Im Business türmten sich die To-dos immer höher. Ich arbeitete wieder mehr, teilweise bis in die Nacht, hatte nie Feierabend oder Wochenende und wurde nichts und niemandem richtig gerecht.

Oft sind Tränen der Überforderung geflossen und manchmal dachte ich: Ich schaffe das nicht. Ich brauche Hilfe. Aber ich wusste nicht, wen ich fragen sollte, weil in meinem Umfeld gefühlt alle selbst gerade eine harte Zeit hatten.

Bis ich schließlich doch einer Freundin eine sehr lange Sprachnachricht geschickt habe und sie sagte: Ich komm’ vorbei und mache einen Ausflug mit dem Kind. Dann kannst Du mal in Ruhe in die Badewanne oder ein Buch lesen oder meinetwegen auch einkaufen.

Und so bescheuert es klingt: Das hat schon gereicht. Ein Nachmittag Ruhe.

Danach war nicht alles sofort wieder easypeasy und geregelt, aber ich konnte wieder besser planen und priorisieren und das Chaos Schritt für Schritt überwinden.

Wie werde ich 12.000 Euro los?

Die zweite Jahreshälfte war im Business deutlich ruhiger als die erste. Interessanterweise hatten wir kein Sommerloch, aber dafür kamen im Herbst weniger Anfragen rein und auch unser Herbst-Launch lief nur mittelmäßig.

Zum ersten Mal in der Geschichte meiner Selbstständigkeit konnte ich das aber komplett gelassen sehen. Der Herbst ist bei mir immer schwächer als der Frühling und deshalb hatte ich das finanziell diesmal von Anfang an eingeplant. So gut, dass es finanziell trotzdem mein bisher erfolgreichstes Jahr überhaupt war und ich gegen Ende noch rund 12.000 Euro mehr Gewinn hatte, als ich der KSK gemeldet hatte.

Fürs Finanzamt ist das nicht so wild, die wollen dann halt eine Nachzahlung. Aber die KSK rasselt schnell ordentlich mit den Ketten und ich wollte keine schlafenden Hunde wecken.

Also versuchte ich, das Geld noch sinnvoll zu investieren. Ich hatte eine Liste mit Themen, Weiterbildungen und Tools, die ich mal angehen bzw. nutzen wollte, habe alle Punkte darauf priorisiert und dann losgelegt.

Aber es war wie verhext: Für die Tools gab es genau jetzt Rabatte und in allen Kennenlerngesprächen wurden mir deutlich günstigere Preise genannt als ich gedacht hätte. Und so hatte ich tatsächlich Schwierigkeiten, das Geld loszuwerden. Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Luxusproblem mal haben würde. 😅 Vor allem nicht nach dem letzten Jahr.

Long story short: Ich konnte fürs neue Jahr mehr Dinge anstoßen als geplant und es wird sich einiges tun.

  • Im Frühling wird es einen Design-Refresh geben, weil sich mein aktuelles Design für mich nicht mehr ganz stimmig anfühlt
  • Ich starte endlich den Podcast, den ich schon seit 2019 plane
  • Wir probieren YouTube-Ads aus
  • Ein Tischler fertigt mir einen fantastischen Arbeitsstuhl, den ich auf der Buchmesse gesehen habe, mir da aber noch nicht leisten konnte
  • Einige Tools werden durch bessere Alternativen ersetzt
  • Sehr wahrscheinlich werde ich nächstes Jahr eine GmbH gründen

Meine größten Erkenntnisse und Errungenschaften 2023

Du siehst: Es war mal wieder gut was los in diesem Jahr. Ich habe eine Menge gelernt und mich persönlich weiterentwickelt. Das sind meine größten Meilensteine:

1. Ich bin Unternehmerin

Ich weiß noch, wie ich Anfang 2022 bei meiner damaligen Business-Coachin saß und das Gefühl hatte, dass eine Entwicklung stattfindet: Von der Selbstständigen zur Unternehmerin. Ich wollte wissen, wie ich diesen Shift gut hinbekomme. Und meine Coachin sagte, eigentlich sei ich schon lange Unternehmerin.

Für mich fühlte es sich aber nie so an.

Dieses Jahr hat sich das geändert. Ich bin gereift und kann mich jetzt selbst als Unternehmerin bezeichnen.

Ich habe mein Business heil durch eine große Krise manövriert und dabei viel für künftige Krisen mitgenommen (Ich mache mir keine Illusionen: die werden kommen, denn das Leben ist nun mal ein Auf und Ab). Ich weiß auch besser, was ich will (vor zwei Jahren habe ich teilweise noch Ziele von außen übernommen).

Ich kann meine eigenen Bedürfnisse besser kommunizieren, leichter Grenzen setzen und Nein sagen. Ich bin mehr bei mir. Und gleichzeitig verknüpfe ich mein Business nicht mehr so krass mit meinem Selbstwert wie noch vor einem Jahr. Das ist eine Erleichterung.

2. Ich bin gelassener geworden

Das Quiz, das ich in wochenlanger Arbeit zusammengestellt habe, floppt? Schade, aber okay.

Der Herbst-Launch bleibt unter den Erwartungen? Ja, well, dann wird es beim nächsten Mal wieder besser oder wir probieren was anderes.

Jemandem gefällt in einer Ad mein T-Shirt nicht? Who cares.

Es kommen über drei Monate lang weniger Anfragen als sonst? Alles gut, das legt sich wieder.

Es gibt viele solcher kleinen und größeren Situationen, in denen ich merke: 2023 bin ich gelassener geworden. Und es fühlt sich genauso gut an, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Das heißt nicht, dass mir immer alles am Arsch vorbeigeht. Ich kann mich wunderbar aufregen, fluchen, weinen und Ängste haben. Aber ich kann das besser einordnen als früher und leichter regulieren. Und ich weiß, dass nichts so heiß gegessen wie gekocht wird.

3. Verzweiflung ist kein guter Ratgeber

Wenn es mal richtig scheiße läuft, alles zu viel ist und ich innerlich im Dreieck springe … Dann hilft es, mich rauszuziehen. Große Gefühle wie Verzweiflung, Wut oder Trauer dürfen erstmal vorbeifließen, bevor ich wichtige Entscheidungen treffe.

Und wenn ich es nicht schaffe, Abstand zu nehmen, dann lohnt es sich, um einen frischen Blick von außen zu bitten. Vieles ist nämlich in echt auch gar nicht so schlimm wie es in meinem Kopf im ersten Moment wirkt.

4. Manche Dinge brauchen einfach nur Zeit

Kennst Du diese Dinge, an denen Du Dich eeeewig festbeißt? Die Dich blockieren, ängstigen oder anderweitig belasten, aber sie kommen immer wieder hoch, egal was Du versuchst? Und irgendwann wirst Du ungeduldig, bist vielleicht wütend auf Dich selbst und hältst Dich für eine riesige Versagerin, weil alle anderen es gebacken kriegen, nur Du nicht?

Dieses Jahr habe ich gelernt, dass manche Dinge einfach nur Zeit brauchen. In vertrackten, hartnäckigen Fällen auch viel Zeit, mehrere Monate oder sogar Jahre.

Aber dann kann es von einem Tag auf den anderen besser sein, ohne dass man genau benennen kann, warum eigentlich.

Ich habe gemerkt: Die Dinge, die mich so lange gefordert haben, waren kein Puzzle, wo ich nur ein paar Teile richtig sortieren muss und dann klappt alles. In Wahrheit war es ein Reifeprozess.

Ich glaube, es hat über Jahre unterbewusst in mir gearbeitet. Wie wenn mein Betriebssystem am Computer ein Update installiert. Ich kann in der Zeit den Fortschrittsbalken anstarren, fluchen und zetern. Ich kann mir aber auch einen Tee kochen, ein Buch lesen und nur gelegentlich mal aktiv auf den Bildschirm schauen, um zu gucken, wie die Lage ist. Irgendwann merke ich dann: Huch, fertig! Beide Szenarien brauchen ungefähr die gleiche Zeit – denn mein Computer arbeitet nicht schneller, nur weil ich ihn anschreie.

5. Ich brauche weniger Bestätigung von außen

Lange Zeit habe ich in netten Worten gebadet und mich gut gefühlt, wenn andere mochten, was ich tue. Als eine Konsequenz von Punkt 4 ruhe ich jetzt aber mehr in mir selbst und spüre deutlich, dass Bestätigung von außen nicht mehr so wichtig für mein Selbstwertgefühl ist.

Ich merke selbst, wenn ich Fortschritte gemacht habe und kann mich dafür loben und aufrichtig sagen, dass ich stolz auf mich bin. Das muss mir niemand mehr von außen bestätigen und legitimieren. Weil ich weiß, woher ich komme, was ich kann und dass gut ist, was ich mache.

Damit zieht sich auch übersteigerter Perfektionismus zurück und falsche Bescheidenheit („Danke für Dein Feedback! Ich weiß, hier und dort ginge es NOCH besser, aber ich freue mich, dass es Dir gefallen hat“ – wie anstrengend! Auch für die anderen. Lieber einfach mal Lob annehmen und selbst anerkennen, was man geleistet hat!)

6. Gefühle sind nur Gefühle

Sie sind nicht “real” und müssen sich nicht unbedingt auf meine Entscheidungen und Handlungen auswirken. Sie werden zum Beispiel auch von meinen persönlichen Erfahrungen und Verletzungen geprägt und basieren auf Interpretationen. Plus: Ich bin nicht für die Gefühle anderer verantwortlich.

7. Wahrhaftigkeit ist mir als Wert wichtiger geworden

Wahrhaftigkeit … Das ist das Gleiche wie Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, oder?

Spoiler: Nee.

Dieses Jahr habe ich mich genauer mit dem Wort “Wahrhaftigkeit” beschäftigt und gemerkt: Das will ich.

Ich möchte wissen, was ich gerade brauche und fühle. Und das dann gewaltfrei als Ich-Botschaft kommunizieren. Ohne zu erklären (außer ich möchte) und erst recht ohne zu rechtfertigen. Einfach wahrhaftig sein, wie ein Felsen im tosenden Meer.

8. Ich bin alles

Ich bin voller Widersprüche und oft hat mich das gestört. Weil ich mir selbst dann irgendwie schief gewickelt und je nach Situation unehrlich vorkam.

Jetzt weiß ich: Ich bin alles. Geduldig, wenn es um SEO geht, aber ungeduldig, wenn die Milch auf dem Herd nicht SOFORT kocht. Fleißig am einen Tag, faul am nächsten. Bemüht, zu reflektieren und manchmal doch Opfer von Vorurteilen. Introvertiert, aber trotzdem gern eingebunden in ein Netzwerk. Großzügig, aber mit Verlustängsten. Gerne hilfsbereit und für andere da, aber in der Lage, Grenzen zu setzen. Süßschnute, wenn es um Schokolade geht, aber Team sauer bei allem anderen. Und so weiter.

Mein allerliebstes Zitat aus meinem allerliebsten Buch lautet:

“Diese widersprüchliche Natur des Menschen! Ein bisschen gut, ein bisschen böse. Man muss nur einen Schuss Wasser hinzufügen und umrühren.”

– Markus Zusak, Die Bücherdiebin

Da hatte ich es so lange direkt vor der Nase. Jetzt kann ich diesen Fakt auch für mich anerkennen: Ich muss mich nicht entscheiden. Ich muss nicht konsistent sein. Ich bin nur ein Mensch. Ich darf alles sein.

Ausblick: Was kommt 2024?

Festhalten kann ich: Es hat nicht alles so funktioniert, wie ich mir das gewünscht habe. Insgesamt war 2023 aber viiiiiiiel besser als 2022. Und deshalb möchte ich an dieser Stelle erstmal die Gelegenheit nutzen und zu allen sagen, die gerade strugglen:

2024 sehe ich nun friedlich und neugierig entgegen.

Es kann besser werden. Krisen gehen vorbei. Halt durch und sei lieb zu Dir selbst!

2024 sehe ich nun friedlich und neugierig entgegen.

Mein Leitwort für 2024: Leben

Im neuen Jahr stehen einige bedeutsame Veränderungen bevor. Meine Tochter kommt zum Beispiel in die Schule.

Aber auch so sehne ich mich nach Dingen, die eigentlich normal sein sollten: Ich möchte wieder öfter ins Kino. Ich möchte Tagestrips mit dem Zug machen und schauen, was es hier in der Gegend zu entdecken gibt. Ich will mehr Zeit mit meiner Oma verbringen. Ich möchte Konzerte besuchen, bis tief in die Nacht auf Spieleabenden versacken und Bücher lesen. Dieses Jahr habe ich 55 geschafft, kann ich das toppen? 😃

Insgesamt geht mein Fokus ein bisschen weg vom Business. Ich habe fünf Jahre alles reingesteckt, was ich hatte. Jetzt darf es mich einen Moment tragen und Raum schaffen für: Leben.

Was spannend wird

Ein großes finanzielles Wachstumsziel habe ich nicht. Umsatz und Gewinn passen so. Ich möchte aber meine Arbeitszeit auf 30 Stunden pro Woche reduzieren — ohne dabei weniger zu verdienen. Ich weiß, das kann klappen. Ich muss es aber auch durchhalten und dem Workaholic in mir widerstehen.

Im Mai fliegen Sarah und ich für eine Workation nach Finnland. Eine Freundin und meine Tochter werden auch dabei sein. Ich bin gespannt, ob ich wirklich zum Arbeiten kommen werde! Und ich freue mich riesig darauf, Korvapuusti zu essen, an den vielen Seen entlang spazieren zu gehen und meine finnischen Freunde zu besuchen. Ich war viel zu lange nicht dort!

Und dann ist da noch diese eine kleine Besonderheit … Mein Business wird nämlich fünf Jahre alt! Darauf bin ich sehr stolz und wir werden gebührend feiern. Für jeden Monat haben Sarah und ich uns eine besondere Aktion oder ein spezielles Angebot überlegt. Da sind einige richtig schöne Überraschungen dabei. 😃 Halt gern die Augen offen!

Was ganz neu entsteht

Wie gesagt kommt im Frühling mein Podcast. Darauf freue ich mich sehr, weil es mich wieder ein bisschen meiner Radiowurzeln spüren lässt.

Außerdem möchte ich endlich das Buch schreiben, das mir seit geschlagenen vier Jahren im Kopf herumgeistert. Ich hing an einer Stelle im Plot fest und erst dieses Jahr fiel mir wie Schuppen von den Augen, wie ich es machen will (siehe Erkenntnis 4: Manche Dinge brauchen eben einfach Zeit). Ich spüre richtig, wie ein fetter Knoten geplatzt ist und ich jetzt bereit bin!

Ebenfalls geplant ist ein neues Kurskonzept. Da möchte ich mir selbst aber keinen Druck machen und flexibel bleiben, deshalb sage ich erstmal nichts weiter dazu.

Jahres-Highlight gleich zum Start: Die SEO-Durchstarterwoche

Dieses Jahr war die SEO-Durchstarterwoche ein absoluter Höhepunkt für mich. So viele Selbstständige, die einträchtig miteinander ihre Websites optimieren und in so kurzer Zeit einen so großen Schritt vorankommen! Ich konnte laufend dabei zusehen, wie Groschen gefallen und Kronleuchter aufgegangen sind.

Deshalb gehen wir im Januar in eine neue Runde: Vom 22. bis 29. Januar. Und zur Feier meines fünfjährigen Business-Jubiläums habe ich diesmal sogar noch einen Feedback-Call dazugepackt, in dem ich Verbesserungsvorschläge für Website-Texte und Blogartikel mache. Es wird schlicht und ergreifend episch!

Komm gern mit dazu! Hier kannst Du Dich jetzt schon für 0 € anmelden:

Ich kam, SEO und rankte:

Vom 22. bis 29.01.2024

  • SEO-Training
  • Virtuelles Coworking
  • SEO-Fragerunde
  • Feedback-Call
Jahresrückblick 2023: Rise like a gerupftes Huhn 3

Mit Deiner Anmeldung erhältst Du auch alle 1-2 Wochen meinen Newsletter mit Tipps und Tricks rund um SEO und verkaufsstarke Texte sowie gelegentlich Hinweise zu meinen Angeboten. Du kannst Dich jederzeit mit einem Klick abmelden. Mehr Infos findest Du in der Datenschutzerklärung.

DIE SEO-DURCHSTARTERWOCHE

Übrigens: Es spielt keine Rolle, ob Du ganz frisch mit SEO startest oder schon Erfahrung hast. In der Durchstarterwoche zündest Du mit uns den Turbo. Beim ersten Termin bestimmst Du mit unserer Unterstützung Deinen persönlichen nächsten Schritt — und dann gehst Du in die Umsetzung. Ob das ein Start-Schritt oder ein Ich-hole-noch-mehr-Raus-Schritt oder irgendwas dazwischen wird, das werden wir sehen. 🙂

Worauf freust Du Dich 2024 besonders? Erzähl es mir gerne in den Kommentaren!

Jane von Klee

Jane von Klee

ist Spezialistin für Human SEO: Suchmaschinenoptimierung von Menschen für Menschen. Ihre Methode ist speziell für Selbstständige konzipiert:

  •  So effizient und zeitsparend wie möglich,
  •  mit Fokus auf empathische, an den Bedürfnissen der Leser:innen ausgerichtete Texte,
  •  mit Raum für individuelle und kreative Lösungen.

26 Kommentare

  1. Elke Stamm | Freude Zeit Leben

    Wow, was für ein langer, schöner Text! 😍 Vielen Dank dafür! Ich persönlich finde es ja immer sehr beruhigend, in den Jahresrückblicken zu lesen, dass bei anderen auch nicht alles gut läuft und wie sich die Dinge dann entwickeln. So ehrlich und authentisch, eben nicht nur Social-Media-Bling-Bling. Daraus lässt sich eine Menge lernen über die Höhen und Tiefen und vor allem Mut schöpfen. Und es entsteht ein Gefühl der Nahbarkeit und Verbindung. Das ist schön! 😍 Auf ein gutes 2024! 🥳 Elke

    Antworten
    • Jane von Klee

      Danke, Elke! Mir geht es auch so, dass ich gerne mal lese, wie es bei den anderen läuft. Theoretisch kann man sich ja denken, dass dort auch nicht immer strahlender Sonnenschein herrscht, aber trotzdem ist der Gedanke: „Warum klappt das bei den anderen, aber bei mir nicht?“ oft schnell nah, finde ich. Und da tut es dann wirklich gut zu sehen, dass wir alle nur Menschen sind. Dir auch ein wunderbares 2024!

      Antworten
  2. Dagmar

    Liebe Jane,
    was für ein schöner und tiefgründiger Rückblick. Wirklich schön zu lesen.
    Ich habe mich schon für deine SEO Woche im Januar angemeldet, überlege schwer, ob ich nicht lieber gleich deinen Websitencheck buchen sollte … ich melde mich auf jeden Fall … dir einen guten Start und genieße die Ruhe zwischen den Jahren.

    Antworten
    • Jane von Klee

      Hei Dagmar,

      ich freue mich sehr, Dich im Januar bei der Durchstarterwoche zu sehen! Mein Vorgehen an Deiner Stelle wäre so: Erstmal gucken, wie die SEO-Woche wird und was Du für Dich mitnehmen kannst. Denn wir schauen im Hinblick auf SEO genau hin, was alles dazugehört und in welcher Reihenfolge, sodass Du schnell sehen kannst, wenn auf dem Weg vielleicht ein Schritt fehlt und eine Richtung bekommst, wie Du weitermachen kannst. Solltest Du danach noch unsicher sein, kannst Du auf den Website-Check immer noch zurückkommen. So oder so bist Du bei uns jederzeit willkommen. 🙂

      Antworten
  3. Annette

    Liebe Jane, ich habe deinen Rückblick zum Frühstück gefunden und mich total gefreut. Zum einen, weil ich weiß dass du gut schreiben kannst und ich eine tolle Lektüre jetzt hatte.. Zum anderen über deine tolle Entwicklung in diesem Jahr. Ich war schon immer Fan von dir als Unternehmerin.
    Deine Reise in die Mongolei hat mich schon im Sommer inspiriert. Und für dein Buch wünsche ich dir viel Erfolg und Durchhaltevermögen (kenne ich aus eigener Erfahrung). Verrätst du bald, worum es in dem. Buch geht? 😀
    Alles Gute für dein nächstes Jahr!!
    Viele Grüße, Annette

    Antworten
    • Jane von Klee

      Danke für dieses schöne Feedback, Annette! Das Buch wird eine Mischung aus SEO-Fachbuch und Krimi. 😉 Ich möchte einen niedrigschwelligen Einstieg für alle schaffen, die SEO als Buch mit sieben Siegeln sehen.

      Komm Du auch gut ins neue Jahr!

      Jane

      Antworten
  4. Jasmin Sabine Lotter

    Guten Morgen liebe Jane, eine schöne Lektüre zum Frühstück heute, danke!
    Ich könnte ganz viel dazu sagen und schreiben, aber ich nenne nur den Punkt, der mich am meisten bewegt und für den ich dich so sehr feiere:
    Das Abkoppeln des eigenen Selbstwerts vom Erfolg als Unternehmerin. Es ist so schön, wenn man das, was man tut, irgendwann nur noch tut, weil es sich stimmig anfühlt und man es tun möchte und man immer unabhängiger von der Wertschätzung durch andere ist (wobei ein positives Feedback natürlich immer noch gut tut und wichtig ist). Ich freu mich außerdem für dich, dass dein Jahr 2023 so viel besser war als 2022. 2024 rocks!
    Alles Liebe!

    Antworten
    • Jane von Klee

      Danke, Jasmin! Es ist wirklich ein gutes Gefühl, seinen Wert nicht nur an beruflicher Leistung festzumachen. Auch und gerade, wenn die durchaus vorhanden ist, sind wir doch alle mehr als unser Job. Alles Liebe für Dich in 2024!

      Antworten
  5. Kristin

    Danke für deine Einblicke. Immer wieder sehr spannend deine Jahresrückblicke zu lesen . Alles Gute für das nächste Jahr. 2024 wird ein tolles Jahr, egal ob beruflich oder privat, davon bin ich überzeugt. 😀Liebe Grüße Kristin

    Antworten
    • Jane von Klee

      Vielen Dank, Kristin! Für Dich auch alles Gute! Hast Du etwas Besonderes geplant?

      Antworten
  6. Monika Probst, rundum g'sund mit Körper, Geist und Seele

    Liebe Jane, ein so schöner Jahresrückblick! Ich verstehe dich so gut, diese Themen hatte ich auch alle präsentiert bekommen.
    Wir sind nicht nur Unternehmer*innen, wir sind auch Menschen.
    Ich wünsche dir ein so erfolgreiches 2024, wie du es dir selber wünschst!
    GLG Monika

    Antworten
    • Jane von Klee

      Vielen Dank, Monika, das wünsche ich Dir auch! Super, dass Du diese Themen auch schon alle durch hast. 😀 Ich bin gespannt, was uns als nächstes erwartet.

      Antworten
  7. Elena Deppe

    Liebe Jane,
    danke für Deinen herzerwärmenden, authentischen Rückblick!
    Für mich bist Du ein echtes Vorbild als Unternehmerin und Mensch. Ich wünsche Dir viel freien Raum für dieses wunderbare Leben! Alles Gute, wir sehen uns in einem Deiner tollen Kurse,
    herzlich,
    Elena

    Antworten
    • Jane von Klee

      Oh, Elena, dankeschön für Deine lieben Worte! Darüber freue ich mich sehr. 🙂

      Du bist in unseren Kursen (und auch sonst überall hier) immer willkommen und wir freuen uns, von Dir zu hören!

      Einen wunderbaren Start ins neue Jahr für Dich!

      Jane

      Antworten
  8. Stefanie Motiwal

    Liebe Jane,
    es tat sehr gut, deine aufrichtigen, erfrischenden und reflektierten Worte zu lesen. Ich bin froh, dich kennengelernt zu haben und hoffe, dass wir uns auch die nächsten Jahre noch weiter begleiten 🙂
    Du hast ja schon wieder großartige Dinge geplant für nächstes Jahr – allein bei der Finnlandreise werde ich gerade ein bisschen wehmütig vor Neid.
    Hab einen guten Start in 2024☺️
    Ganz liebe Grüße,
    Stefanie

    Antworten
    • Jane von Klee

      Ich will doch schwer hoffen, dass wir in Kontakt bleiben. 😀 Sind wir ja schon fast von Anfang an. Sollen wir dann Fotos aus Finnland schicken oder macht das die Wehmut nur noch schlimmer?

      Antworten
      • Stefanie

        Jaaaa nehmt mich quasi mit auf die Reise mit vielen Fotos 🙂 Bei mir kommen dann welche zurück aus Paris (frag nicht) und aus Goa oder Kerala.

        Antworten
  9. Anne

    Liebe Jane,

    danke für deinen so ehrlichen und ungeschönten Jahresrückblick! Es ist eben bei niemandem alles immer nur glitzernd und großartig, aber gerade auf Insta präsentieren so viele Accounts nur die Schokoladenseiten, dass man da schnell den Trugschluss zieht, dass sei die ganze Wahrheit. Vor allem, wenn viele Business-Accounts dann jetzt zum Jahreswechsel auch noch ihre Umsätze verkünden… puh.

    Wie schön, dass du wieder reitest! Als Pferdemädchen geht mir da ja das Herz auf.
    Kleiner Spoiler: sobald du dann auch den Gedankengang hast, „Eigenes Pferd?! Ja, wann denn, wenn nicht jetzt?“, wirst du nie wieder das Problem haben, noch irgendwie Geld loswerden zu müssen oder zu viel Zeit zum Grübeln zu haben. 😀

    Eure neuen Mitbewohner sind ja mal Zucker… ich finde es toll, dass ihr den beiden ein neues Zuhause schenkt! Und der Name „Urgl“ ist ja mal außergewöhnlich, bedeutet der irgendetwas?

    Liebe Grüße
    Anne

    Antworten
    • Jane von Klee

      Hei Anne,

      Urgl ist der weibliche Kobold aus der Unendlichen Geschichte. Wir haben die Katze nach ihr benannt, weil sie uns sowohl optisch als auch im Verhalten oft an einen Kobold erinnert. 😀

      Viele Grüße

      Jane

      Antworten
  10. Imke Schultz

    Liebe Jane,
    nach fast zwei Tagen lesen von vielen Jahresrückblicken, möchte ich Dir schreiben, wie kurzweilig, lebensklug und interessant geschrieben ich Deinen Beitrag fand.
    Gerade Deine Überlegungen zu Instagram und Co, sowie zu den Höhen und Tiefen Deines Businesses haben mich berührt und zum Nachdenken gebracht.
    Vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Herzliche Grüße
    Imke

    Antworten
    • Jane von Klee

      Vielen Dank für dieses schöne Feedback, Imke!

      Antworten
  11. Ulrike Kesse

    Liebe Jane,
    ich habe deinen Jahresrückblick gerade entdeckt und dachte erst, wow sooo lang. ❤️ Das Lesen war dann aber kurzweilig. Ich lieb deinen Schreibstil. Ich höre dich förmlich reden und dabei lächeln…
    Ich mag den ehrlichen Blick auf das Business, auf dein Business und auch der Abstand von Social Media inspiriert mich. Ich bin noch nicht so weit, die App zu löschen, hoffe aber, dass ich das eines Tages kann.
    Hab grad so ein Plaudergefühl, als ob ich dich kenne 🙈 tu ich natürlich nicht.
    Ok well,
    Ich wünsche dir, dass deine Träume in Erfüllung gehen und du in diesem Jahr welche von ihnen umsetzen kannst.🍀

    Antworten
    • Jane von Klee

      Danke Dir, Ulrike! Das ist ein schönes Feedback. 🤩 Für Dich auch nur das Beste im neuen Jahr!

      Antworten
  12. Domi

    Liebe Jane,

    ein wundervoller Rückblick, den du hier geteilt hast. Eine Menge toller Einblicke in das Jahr 2023. Erfrischend und interessant. 🙂

    Liebe Grüße
    Domi

    Antworten
  13. Anne Wollesen

    Liebe Jane,
    endlich habe ich geschafft, deinen Jahresrückblick zu lesen. Er stand tatsächlich auf meiner To-Do-Liste, weil ich deine Texte aus vielen Gründen gerne lese, die auch nun wieder alle erfüllt wurden 🙂

    Danke für deinen so authentischen und offenen Einblick in dein vergangenes Jahr. Das ist goldwert, weil ich mir ganz viel daraus mit nehme. Du gehst spannende Wege und es ist so schön zu lesen, dass es sich für dich jetzt auch wirklich nach deinen Wegen anfühlt.

    Ich wünsche dir nicht nur für 2024 eine tolle Reise in allen Lebensbereichen, viele schöne Momente und immer das richtige Gefühl für dich selbst.

    Liebe Grüße,
    Anne

    Antworten
    • Jane von Klee

      Hei Anne,

      vielen Dank für Dein schönes Feedback und die lieben Wünsche! Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr bei Dir weitergeht und wünsche Dir natürlich, dass alles, was Du Dir vornimmst, zu Deiner Zufriedenheit klappt! 🙂

      Viele Grüße

      Jane

      Antworten

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