Ein Bündel Euro-Scheine zur Frage: Wie hoch sind die Kosten für SEO?

Stell Dir vor, Dein Auto kann nicht schneller als Tempo 30 fahren und Du bringst es in die Werkstatt. Dort steht ein Mechatroniker und sagt: “Jo, ich haue einmal mit dem Hammer auf die Motorhaube. Dann wird’s hoffentlich wieder gehen.”

Wahrscheinlich würdest Du Dich ganz schön veralbert fühlen, oder?

Bei Websites läuft es oft genau so ab: Eine Seite wird nicht bei Google gefunden und das soll sich ändern. Statt aber erstmal zu schauen, was denn überhaupt los ist und wo genau es klemmt, wird einfach irgendwas gemacht. In der stillen Hoffnung, dass es schon was bringen wird.

Viel erfolgversprechender ist es, wenn Du einen Plan hast. Deshalb lass uns heute mal unter die Motorhaube Deiner Website schauen: Mit einem SEO-Audit.

Ein SEO-Audit ist eine umfassende SEO-Analyse Deiner Website. Dabei werden alle technischen, strukturellen und inhaltlichen Aspekte beleuchtet, die wichtig für gute Google-Rankings sind – unter anderem der Website-Aufbau, die Ladegeschwindigkeit, Keyword-Chancen und die Aufmachung Deiner Texte.

Ein SEO-Audit wird in der Regel dann durchgeführt, wenn eine Website grundlegend überarbeitet und optimiert werden soll. Auch, wenn Du Deine Website relaunchen oder mehrere Domains zusammenführen möchtest, ist eine SEO-Analyse vorab sinnvoll.

Warum ist eine SEO-Analyse Deiner Website wichtig?

Nur durch einen SEO-Audit weißt Du genau, was auf Deiner Website schon gut funktioniert, wo noch Optimierungsbedarf besteht und kannst die nötigen Maßnahmen sinnvoll priorisieren.

Gerade Selbstständige, die wenig Zeit zur Verfügung und noch jede Menge andere Dinge um die Ohren haben, schrauben gern immer mal wieder hier ein bisschen an ihrer Website und dann da, passen dort einen Text an und verbauen da ein paar Keywords. Immer in der Hoffnung, dass sie jetzt besser bei Google gefunden werden und/oder die Website mehr verkauft.

Von Erfolg gekrönt ist das leider selten, weil der Blick aufs große Ganze fehlt.

Durch einen SEO-Audit hoffst Du nicht mehr, Du weißt. Du kannst eine ganz klare Strategie entwickeln, sparst dadurch Zeit und Ressourcen und siehst schneller Ergebnisse.

Welche Tools brauche ich für einen SEO-Audit?

Tools können den SEO-Audit erheblich erleichtern und beschleunigen. Allerdings solltest Du ihnen niemals blind vertrauen. Manchmal markieren sie Dinge als wichtig, die ein:e SEO-Expert:in als nebensächlich ansehen würde. Es kommt auch vor, dass sich die angezeigten To-dos widersprechen: Wenn Du eins erledigst, taucht dafür ein anderes auf.

Jedes SEO-Tool ist nur so gut wie die Person, die die Daten auswertet. Wenn Du wenig Vorerfahrung hast, ist es schwierig, die Zahlen und Anzeigen korrekt einzuordnen und sinnvolle Entscheidungen abzuleiten.

Du lernst beim Tun und wirst mit jedem Blick in die Tools besser verstehen, was Dir die Anzeigen sagen wollen. Plane aber unbedingt ein bisschen Zeit ein, in Ruhe herumzuklicken, alles anzuschauen – und vielleicht eben auch mal etwas falsch zu interpretieren. Das ist Teil des Lernprozesses und gehört dazu.

Wenn Du die Abkürzung nehmen möchtest, kannst Du natürlich auch einen Profi mit dem SEO-Audit beauftragen. Ich selbst habe zum Beispiel diesen Website-Check für Dich im Angebot.

Das sind gute Tools für die SEO-Analyse

Wenn Du die SEO-Analyse selbst machen willst, kannst Du aus unzählig viel SEO-Software mit verschiedenem Umfang und verschiedenen Preiskategorien wählen. Das hier sind meine Favoriten:

Wie funktioniert ein SEO-Audit?

SEO-Audit ist kein ganz klar definierter Begriff. Das bedeutet: Es gibt kein standardisiertes Vorgehen, das in der SEO-Welt von allen so abgesegnet wird. Jede Agentur und jede:r SEO-Spezialist:in führt so eine Analyse mit einer anderen Kombination von Tools, in einer anderen Reihenfolge und mit anderem Fokus durch.

Generell solltest Du immer Dein Ziel im Blick haben: Wozu machst Du den Audit überhaupt? Welche Informationen möchtest Du bekommen? Was ist das optimale Ergebnis, wenn Du fertig bist, Maßnahmen abgeleitet und auch umgesetzt hast?

Je nachdem wird Dein Audit größer oder kleiner und die einzelnen Punkte brauchen mehr oder weniger Aufmerksamkeit.

Für Selbstständige mit kleinen bis mittelgroßen Websites empfehle ich, die folgenden Punkte durchzugehen:

1. Zahl der Website-Besucher:innen festhalten

Starte Deinen SEO-Audit damit, den Ist-Stand auf Deiner Website zu erfassen.

  • Wie viele Besucher:innen hat sie pro Monat?
  • Wie viele dieser Besucher:innen kommen derzeit über Google und andere Suchmaschinen?

Um diese Zahlen zu erheben, kannst Du zum Beispiel Google Analytics nutzen.

Klicke dazu im Menü links auf “Berichte” > “Akquisition” > “Bericht zur Nutzergewinnung”

Screenshot mit Anleitung, wie du Besucherzahlen für SEO-Audit mit Google Analytics erfasst

Alternativ kann ich auch das WordPress-Plugin Koko Analytics empfehlen.

Screenshot: Besucherzahlen für SEO-Audit in Koko Analytics

Nur, wenn Du vor der Optimierung der Website die Zahl der Besucher:innen kennst, kannst Du später vergleichen: Hat sich etwas zum Positiven verändert?

2. Ranking-Check durchführen

Als nächstes solltest Du nachsehen, für welche Keywords Du aktuell schon bei Google gefunden wirst und auf welcher Position Du damit im Ranking stehst.

Am einfachsten geht das mit der Google Search Console. Wo Du dort Deine Rankings findest, habe ich in diesem Gastartikel bei Blogyourthing erklärt.

Alternativ kannst Du Dir die Rankings für einzelne Keywords ansehen, die Dich interessieren.

Öffne dazu diesen kostenlosen Ranking-Check.

In das obere Feld gibst Du das gewünschte Keyword ein, in das untere die URL Deiner Website.

Wenn Du dann auf den Button klickst, werden Dir die derzeitigen Top-100-Ergebnisse für das Keyword gezeigt und Du bekommst eine Meldung, wo sich Deine Website dabei einsortiert.

Screenshot vom Ranking-Check

3. Chancen-Keywords identifizieren

Chancen-Keywords, das sind Begriffe, für die Du schon bei Google gefunden wirst – aber nicht ganz vorne. Wenn Du für ein Keyword auf Position 7 bis 19 stehst, kannst Du oft schon durch kleine Optimierungen viel erreichen und im Ranking noch ein Stück nach vorne rücken.

Das geht schneller, als einen komplett neuen Text für ein komplett neues Keyword zu schreiben und ist auch sonst sehr ressourcenschonend.

Aus diesem Grund lohnt es sich, aktiv nach Chancen-Keywords Ausschau zu halten und die dazugehörigen Seiten und Blogartikel zu optimieren, bevor Du neue Inhalte erstellst.

Um Chancen-Keywords zu identifizieren, kannst Du wieder die Google Search Console nutzen. Eine kurze Anleitung findest Du hier.

4. SEO-Textanalyse durchführen

Bei Deinen Texten gibt es natürlich viel zu beachten, auch über SEO hinaus. Immerhin sollen sie ja nicht nur bei Google gefunden werden, sondern Deine Kund:innen auch emotional abholen und für Dich verkaufen.

In diesem Artikel schauen wir jetzt aber erstmal nur auf ganz typische SEO-Kriterien. Wenn Du mehr Tipps zu starken Website-Texten möchtest, schau gern in diesem Artikel vorbei. Oder buch unseren Website-Check – da übernehmen wir den SEO-Audit für Dich komplett und geben Dir zusätzlich Feedback und Tipps zu Deinen Texten.

Wenn Du Deinen SEO-Audit selbst machst, kannst Du auf die folgenden Punkte achten:

  • Haben Deine Texte einen sinnvollen, für die Leser:innen relevanten Inhalt? (Sogenannten Thin Content mit wenigen belanglosen Sätzen findet Google uncool.)
  • Sind Deine Texte verständlich?
  • Sind Deine Texte aktuell?
  • Kann man die Texte gut lesen? (Hebt sich die Schrift deutlich vom Hintergrund ab? Ist die Schriftart groß genug? Auf dem Handy auch?)
  • Kann man schon anhand der Überschriften erkennen, worum es im Text gehen wird?
  • Hast Du Deine Texte mit H2- und H3-Überschriften sinnvoll gegliedert? Sind diese Überschriften auch korrekt ausgewiesen?
  • Sind die Texte sinnvoll mit Keywords optimiert?
  • Hast Du die URLs an SEO-Kriterien angepasst? (Kurz, sprechend, mit Keyword, …)
  • Hast Du die Metadaten ausgefüllt?
  • Gibt es bestimmte Texte oder Themen doppelt auf Deiner Website?

Wenn es auf Deiner Website doppelte Inhalte (Duplicate Content) gibt oder Metadaten fehlen, kann ein Tool wie Screaming Frog oder Seobility Dir das melden.

Für die inhaltlich-strukturelle Optimierung kannst Du Dir stichprobenartig einzelne Seiten und Blogartikel ansehen. Wenn Du bei WordPress bist, installiere am besten ein SEO-Plugin wie Yoast SEO oder RankMath und achte auf deren Empfehlungen.

Aber Achtung: SEO-Plugins sind nicht allzu clever und machen Fehler. Nicht jeder Tipp von ihnen ist wirklich sinnvoll.

Du kommst deshalb nicht drumrum, Dir einige Seiten manuell anzuschauen und auf Deinen gesunden Menschenverstand zu vertrauen.

5. Ladegeschwindigkeit prüfen

Niemand mag langsame Websites: Weder Deine Kund:innen, noch Google.

Deshalb gehört zum SEO-Audit unbedingt auch ein Check der Ladegeschwindigkeit. Dafür verwende ich gern die Google Page Speed Insights.

Da Du immer nur eine einzelne Unterseite prüfen kannst, empfehle ich Dir, auch hier stichprobenartig vorzugehen und zum Beispiel Deine Startseite, eine Verkaufsseite und einen Blogartikel anzuschauen.

Gib einfach die URL, die Du checken möchtest, in den Suchschlitz ein, klick auf den Button und los geht’s.

Screenshot: Die Ladegeschwindigkeit von Janes Website gemessen mit den Google Pagespeed Insights

Oben kannst Du zwischen Deiner Website auf Mobilgeräten und Computer umschalten.

Wenn Du wenig Erfahrung mit der Optimierung von Websites hast, schau erstmal nur auf den Wert “Leistung”. Der fasst verschiedene Geschwindigkeitsaspekte zusammen.

Du bist schon gut dabei, wenn Du für den Computer einen Wert über 80 erreichst und für Mobilgeräte einen Wert über 50.

Achtung:

Meiner Erfahrung nach sind die Google Page Speed Insights ein Tool, in dem sich viele Selbstständige verfransen. Lass Dich von den vielen Zahlen bitte nicht nervös machen. Die meisten davon musst Du nicht kennen.

Wenn Du weiter nach unten scrollst, bekommst Du auch Verbesserungsvorschläge angezeigt. Leider sind die für Lai:innen oft ziemlich kryptisch.

Einfache Tipps zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit, die für fast jede Website funktionieren, findest Du hier.

6. Website auf technische Fehler prüfen

Um technische Fehler auf Websites zu finden, nutze ich persönlich am liebsten das Tool Ahrefs. Das ist aber relativ teuer und für SEO-Anfänger:innen überdimensioniert.

Als Alternative empfehle ich Dir Screaming Frog. Das kannst Du kostenlos herunterladen und dann Deine Website damit scannen.

Du wirst merken, dass Dir das Tool jede Menge Kram anzeigt. Damit Du Dich gerade am Anfang nicht überforderst, empfehle ich Dir, erstmal auf diese Punkte zu schauen:

  • 404-Fehler-Seiten, die früher vielleicht einmal existiert haben, aber jetzt offline sind oder eine neue URL haben. Klicke in Screaming Frog oben auf den Reiter “Antwort-Codes”, um die betroffenen Seiten zu finden und leite sie um.
  • H1-Überschriften. Jede Seite sollte exakt eine davon haben (nicht null und nicht zwei. Eine. Wichtig!) Klick im Tool auf den Reiter “H1” und schau dort in die Spalte “Häufigkeit”. Steht dort eine 0, öffne die betroffene URL und füge eine H1-Überschrift ein. Steht dort eine 2, suche auf der betroffenen Seite die überzählige H1 und entferne sie.
  • Fehlende Alt-Tags für Bilder. Klick oben auf den Reiter “Bilder” und rechts auf “Fehlender Alt-Text”. Schau Dir an, welche Bilder betroffen sind. Wenn sie auf einer Seite eingebaut sind, für die Du bei Google gefunden werden möchtest, leg einen Alt-Text fest.
Screenshot: Daten für SEO Audit mit Screaming Frog erfassen

Außerdem solltest Du kontrollieren, dass es keine kaputten Links auf Deiner Website gibt. Die entstehen leicht und führen dann zu 404-Fehlerseiten. Für Besucher:innen wie auch für Google ziemlich ärgerlich.

Um kaputte Links aufzuspüren, kannst Du bei WordPress zum Beispiel das Plugin “Broken Link Checker” verwenden. Wenn das Plugin einen kaputten Link findet, kannst Du ihn auch direkt dort durch einen funktionierenden Link ersetzen.

7. SEO-Check der Backlinks und Domain Authority machen

Abschließend kannst Du einen Blick auf die Backlinks werfen, die von fremden Websites zu Deiner führen. Dafür ist Ahrefs in meinen Augen das beste und verlässlichste Tool. In der kostenlosen Version kannst Du immerhin bis zu 100 Backlinks prüfen.

Gib einfach die URL Deiner Website ein und klick auf den orangenen Button. Dann erhältst Du das Ergebnis – und hier wird es tricky.

Ganz oben siehst Du die Gesamtzahl der Links und das sogenannte “Domain Rating” (andernorts auch “Domain Authority” genannt). Das Domain Rating bewegt sich zwischen 0 und 100 und gibt an, wie etabliert, bekannt und vertrauenswürdig Deine Website ist.

Es wird direkt von der Zahl der Backlinks beeinflusst sowie von deren Qualität. Wenn Du zum Beispiel einen Backlink vom Spiegel bekommen würdest, wäre das mehr wert, als wenn Erikas Gartenklitsche von nebenan auf Dich verlinkt.

Tendenziell ist es für Dich umso leichter, gute Google-Rankings zu erreichen, je mehr Backlinks Du von hochwertigen, vertrauenswürdigen Websites bekommst und je höher Dein Domain Rating ist. (Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass Du bei Google nicht gefunden werden kannst, wenn Dein Domain Rating im einstelligen Bereich liegt. Es ist nur ein Faktor von vielen.)

Leider gibt es keine absolute Zahl, ab der Du sagen kannst: Jetzt ist es super. Das macht diesen Wert so schwierig einzuordnen.

Schau ihn Dir am besten im direkten Vergleich zu Deinen Mitbewerber:innen an. Sieh also nach, welche Seiten für Dein Thema jetzt gerade gut bei Google gefunden werden und wie ihr Backlink-Profil aussieht. Stell dann Deins daneben.

Übrigens:

Wenn Deine Website neu ist, ist es normal, dass das Domain Rating noch relativ niedrig ist. Der Wert wächst immer mit Dir und Deinem Business mit. Aktiven Backlink-Aufbau empfehle ich erst, wenn die anderen SEO-Aspekte auf Deiner Website rund sind (Keyword-Strategie, Texte, Ladegeschwindigkeit, …)

Was kostet ein SEO-Audit?

Es kommt darauf an. Die Frage ist so ähnlich wie: “Was kostet es, ein Haus zu bauen?”.

Was für ein Haus? Ein Einfamilienhaus? Eine Hundehütte? Eine Villa mit Stuck und Pomp?

Wenn Du eine kleine Website hast und Deinen SEO-Audit selber machst, kostet Dich das eigentlich nur Zeit. Und gegebenenfalls etwa 30 bis 100 Euro, falls Du ein Profitool in der Bezahlversion nutzen und Dir das SEO-Leben so ein bisschen leichter machen möchtest.

Wenn Du den SEO-Audit auslagerst, variieren die Kosten je nach Größe der Website zwischen einigen Hundert (Website eines lokalen Dienstleisters mit drei bis fünf Unterseiten) und rund 2.000 Euro (Konzern-Website mit etlichen Inhalten, die gecheckt, sortiert und in eine Strategie eingebunden werden müssen).

Außerdem hängt der Preis davon ab, was genau gemacht wird. In diesem Artikel habe ich Dir die Grundlagen beschrieben – aber je nachdem, was Du mit Deiner Website planst, könnten wir natürlich auch auf die Seitenarchitektur, strukturierte Daten und allerlei mehr schauen.

Ein:e gute:r Dienstleister:in ordnet Dir das vorab genau ein.

SEO-Audit für Selbstständige: Die Checkliste

Okay, fassen wir zusammen. Das ist zu tun, wenn Du als Selbstständige:r einen SEO-Audit für Deine Website machen möchtest:

  • Erfasse die Zahl der Website-Besucher:innen mit Google-Analytics oder Koko Analytics.
  • Checke die aktuellen Google-Rankings Deiner Website mit der Google Search Console oder einem anderen SEO-Tool Deiner Wahl.
  • Identifiziere in der Google Search Console Chancen-Keywords, für die Du mit wenig Aufwand bei Google nach vorne kommen kannst.
  • Prüfe, ob es auf Deiner Website Thin Content gibt oder Inhalte, die nicht mehr aktuell sind.
  • Prüfe, ob Deine Texte verständlich sind und sich gut lesen lassen.
  • Prüfe, ob Deine Überschriften aussagekräftig sind.
  • Prüfe, ob Du Deine Texte mit aussagekräftigen H2- und H3-Überschriften versehen hast.
  • Sieh nach, ob es für die für Dich wichtigen Seiten und Blogartikel schon eine Keyword-Recherche gibt und ob die passenden Keywords an den wichtigsten Stellen verbaut wurden.
  • Prüfe den Aufbau Deiner URLs.
  • Checke mit den Google Page Speed Insights die Ladegeschwindigkeit Deiner Website.
  • Prüfe mit Screaming Frog, Ahrefs oder einem anderen SEO-Tool, ob die folgenden Punkte zutreffen:
    • Metadaten ausgefüllt?
    • Kein Duplicate Content?
    • Keine kaputten Links und 404-Fehler-Seiten?
    • Eine H1-Überschrift pro Seite?
    • Alt-Texte ausgefüllt?
  • Sieh nach, wie viele Backlinks Du hast, von welchen Seiten sie kommen und welches Domain Rating das ergibt.
  • Schreibe auf, welche Baustellen Du gefunden hast.
  • Priorisiere die To-dos.

Fazit: Ein guter SEO-Audit ist die Grundlage für bessere Google-Rankings

Wenn Du Deine Website selbst pflegst und bisher wenig SEO-Erfahrung hast, raucht Dir nach diesem Artikel wahrscheinlich der Kopf. Vielleicht denkst Du sogar: “Oh Gott, wie soll ich das denn hinbekommen?!

Und ganz ehrlich: Mir ging das bei meinem ersten SEO-Audit auch so.

Ich kann Dir deshalb aber aus erster Hand sagen: Es ist alles nicht so wild und technisch, wie es auf den ersten Blick aussieht. Du musst Dich ein bisschen reinwühlen, ja. Aber es ist nichts dabei, was Du mit ein bisschen Ruhe und Ausprobieren nicht schaffen kannst. Und es lohnt sich: Denn eine SEO-Analyse verschafft Dir den Überblick, wo die wesentlichen Baustellen auf Deiner Website liegen.

Statt auf gut Glück im Nebel zu stochern und auf das Beste zu hoffen, kannst Du Dir einen ganz klaren Plan machen und sparst so mittel- und langfristig viel Zeit, Nerven und auch Geld.

Falls Du unsicher bist, eine Zahl nicht findest oder einzuordnen weißt oder sonst irgendwie festhängst, melde Dich sehr gerne bei mir. Mein Team und ich unterstützen Dich gern mit einem Website-Check (inklusive konkreten Handlungsempfehlungen) oder führen Dich in meinem SEO-Kurs Schritt für Schritt durch alle wichtigen Aufgaben durch und beantworten sämtliche Fragen, die Du vielleicht hast.

Und jetzt bin ich neugierig: Hast Du Deine Website schon mal von Grund auf analysiert? Welche Erkenntnisse hast Du gewonnen? Und welche Fragen sind vielleicht noch offen? Ich freue mich, wenn Du mir in den Kommentaren davon erzählst!

Jane von Klee

Jane von Klee

ist Spezialistin für Human SEO: Suchmaschinenoptimierung von Menschen für Menschen. Ihre Methode ist speziell für Selbstständige konzipiert:

  •  So effizient und zeitsparend wie möglich,
  •  mit Fokus auf empathische, an den Bedürfnissen der Leser:innen ausgerichtete Texte,
  •  mit Raum für individuelle und kreative Lösungen.

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